Anlass der Kritik ist der Tod des 37-jährigen Intensivpflegers Alex Pretti, der am Wochenende in Minneapolis von Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE erschossen wurde. Weniger als drei Wochen zuvor war in der Stadt bereits die 37-jährige Renee Good bei einem Einsatz der Bundesbehörde getötet worden.
Die US-Regierung stellte die tödlichen Schüsse auf Pretti als Selbstverteidigung dar. Videomaterial im Netz von der Szene erweckt einen anderen Eindruck. Die Videos zeigen, wie mehrere Beamte den Mann niederringen und am Boden fixieren. Danach sind mehrere Schüsse zu hören.

