Mittwoch, 18. März 2026

Schwimmbad-Sicherheit: Kompatscher warnt vor Überreglementierung

Ein neuer Gesetzesentwurf aus Rom zur Sicherheit in Schwimmbädern sorgt für Unruhe. Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher warnt bei der Konferenz der Regionen vor übermäßigen Vorschriften, welche die wirtschaftliche Tragfähigkeit kleiner Anlagen gefährden könnten.

Landeshauptmann Kompatscher sprach sich bei der Staaten-Regionen-Konferenz für höhere Sicherheitsstandards in Schwimmbädern aus, warnte jedoch vor übermäßiger Regulierung und forderte eine ausgewogene Lösung zum Schutz der Badegäste und kleineren Betriebe - Foto: © pixabay

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat am heutigen Mittwoch bei der Konferenz der Regionen und autonomen Provinzen Stellung zum geplanten Gesetzesentwurf der italienischen Regierung zur Sicherheit in Schwimmbädern bezogen. Mit dem Gesetzesentwurf will die römische Regierung einheitliche nationale Standards für öffentliche und private Anlagen schaffen.

Kompatscher betonte in seiner Stellungnahme die Bedeutung von Sicherheit, warnte jedoch vor einer Überreglementierung, die insbesondere kleine Schwimmbäder in ihrer Existenz bedrohen könnte. Gleichzeitig unterstrich er: „Wir begrüßen Initiativen zur Erhöhung der Sicherheit. Gleichzeitig muss aber die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben.“

Sicherheit sei wichtig. Übermäßige Vorschriften dürften jedoch nicht die Tätigkeit selbst unmöglich machen. Der Landeshauptmann plädierte für eine ausgewogene Regelung, die sowohl den Schutz der Badegäste gewährleistet als auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit kleiner Schwimmbäder sichert.

lpa

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