Dienstag, 28. Oktober 2025

Sexuelle Gewalt: „Opfer warten immer noch“

„Ein sofortiges Ende des Zankes um Rollen, Befugnisse und monetäre Einstufung der Ombudsstellen im Lande“, fordert das Team K. „Es ist nicht akzeptabel, „dass hier parteiinterne Fehden um Posten und um die Stimmen der Pensionisten ein so wichtiges Gesetz blockieren.“

„Es geht nichts weiter.“ - Foto: © shutterstock

Die SVP-interne Schlammschlacht verzögere weiterhin die Einrichtung der dringend nötigen und versprochenen Anlaufstelle für die Opfer sexualisierter Gewalt, kritisiert Team K-Landtagsabgeordneter Franz Ploner.

Zur Erinnerung: Der 2023 vom Team K eingebrachte Gesetzentwurf „Einführung einer Ombudsstelle für Fragen zu sexualisierter Gewalt“ wurde damals von der Mehrheit mit der Begründung abgelehnt, dass ja ein umfassendes Gesetz zu allen Ombudsstellen geplant sei.

„Vernunft, Sachlichkeit und Professionalität“

„Doch wie so oft geht einfach nichts weiter – und die Opfer warten weiterhin“, so Franz Ploner. Statt SVP-interner Fehden rund um das Gesetz zu den Ombudsstellen ruft er zu „Vernunft, Sachlichkeit und Professionalität zugunsten jener Menschen auf, für die die Ombudsleute als Vertrauenspersonen bei Konflikten niederschwellig zugänglich sein und kostenfrei und unabhängig vermitteln sollen“.

Es sei nicht akzeptabel, „dass hier parteiinterne Fehden um Posten und um die Stimmen der Pensionisten ein so wichtiges Gesetz blockieren“, mahnt Ploner.

stol

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