Große Siegerin Katharina Zeller und die SVP Meran
Die ganz große Siegerin dieser Gemeinderatswahlen ist wohl Katharina Zeller. Die Bürgermeisterkandidatin der SVP in Meran hat es geschafft, dass die SVP in Meran zehn Prozent zugelegt hat und damit zur stimmenstärksten Partei in der Passerstadt wurde. Zeller hat damit in der Stichwahl in zwei Wochen gegen den amtierenden Bürgermeister Dario Dal Medico gute Chancen Bürgermeisterin von Meran zu werden. Bozen: Stichwahl zwischen Claudio Corrarati und Juri Andriollo
Auch in der Landeshauptstadt Bozen kommt es zu einer Stichwahl zwischen Claudio Corrarati (Mitte-Rechts-Bündnis) und Juri Andriollo (Mitte-Links-Bündnis). Die beiden Kandidaten holten 36,3 bzw. 27,3 Prozent bei der Bürgermeisterwahl in der Landeshauptstadt. SVP-Kandidat Stephan Konder erreichte 15,1 Prozent.Kaltern bleibt in SVP-Hand
Mit besonderer Spannung waren die Wahlen in der Marktgemeinde Kaltern erwartet worden: In Kaltern konnte Christoph Pillon (SVP) den Dreikampf für sich entscheiden – gegen Werner Atz, der nach seiner Trennung von der SVP mit einer eigenen Bürgerliste angetreten war und gegen Dietmar Zwerger von der Mitte-Rechts-Bürgerliste.SVP verliert zwei Bürgermeistersessel und holt sich einen zurück
In manchen Gemeinden musste die SVP Rückschläge hinnehmen: In Andrian und Welschnofen verlor sie das Bürgermeisteramt. In Eppan hingegen gelang das Comeback mit Lorenz Ebner an der Spitze. Aber: In Welschnofen hat der Kandidat der Bürgerliste, Thomas Pardeller, zwar das Bürgermeisteramt geholt, hat aber keine Mehrheit im Gemeinderat. Im schlimmsten Fall könnte es hier also zu Neuwahlen kommen.Wahlkrimi am Brenner geht zugunsten von Alber aus
Ein regelrechter Wahlkrimi spielte sich am Brenner ab: Dort setzte sich Martin Alber (SVP) knapp gegen Franz Kompatscher von der Bürgerliste durch.Süd-Tiroler Freiheit geht in Villanders leer aus
Was die Süd-Tiroler Freiheit anbelangt, so traute man der rechtskonservativen Partei am ehesten zu, den Bürgermeistersessel in Villanders erobern zu können. Karl Gruber (Süd-Tiroler Freiheit) trat in der Eisacktaler Gemeinde gegen den langjährigen SVP-Bürgermeister Walter Baumgartner an. Schlussendlich konnte sich Baumgartner aber doch recht klar durchsetzen und bleibt somit für weitere fünf Jahre Bürgermeister von Villanders.Sinkende Wahlbeteiligung
Ein Wermutstropfen dieser Wahl ist die sinkende Beteiligung. Landesweit gaben nur 60 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab – fünf Prozentpunkte weniger als noch bei den Wahlen im Jahr 2020 (65,5 Prozent).Zu den weiteren Ergebnissen im Detail
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