Dienstag, 10. Februar 2026

Tourismuszonen: Das ist entschieden worden

Kehrtwende bei der SVP: Sah es vergangene Woche noch so aus, als könnten alle Gemeinden selbst entscheiden, wie sie mit erworbenen Rechten in den Tourismuszonen umgehen, so beschloss der SVP-Ausschuss am gestrigen Montag, diese Möglichkeit nur strukturschwachen und abwanderungsgefährdeten Gemeinden zuzugestehen. In allen anderen Gemeinden verfallen die Rechte mit 22. September. Nun beginnt die Debatte darüber, wer auf diese Liste kommt.

Foto: © sch

Auf diese Lösung, die deutlich von bisher Ventiliertem abrückt, einigte sich der Parteiausschuss nach dreistündiger Debatte mit 80 Ja-Stimmen, sechs Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen. Zu den Neinstimmen zählten Vertreter der Wirtschaft sowie vier Bürgermeister. „Wir sind das gallische Dorf“, sagten sie beim Verlassen des Saals.

Fazit: Es bleibt dabei, dass erworbene Rechte in Tourismuszonen mit 21. September, Mitternacht, verfallen. Das Recht, über eine mögliche Verlängerung zu entscheiden, sollen nur Gemeinden erhalten, die „strukturschwach oder abwanderungsgefährdet“ sind. Pro Betrieb dürfen auf jeden Fall nicht mehr als 150 Betten verwirklicht werden.

bv/stol

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