Donnerstag, 26. März 2026

Treffen in Rom: Achammer treibt Debatte um Social-Media-Verbot voran

Ähnlich wie in anderen europäischen Ländern wird derzeit auch in Südtirol über ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder diskutiert. Zu den Befürwortern zählt auch Jugendlandesrat Philipp Achammer. Nun hat es ein Treffen in Rom gegeben.

Social-Media-Verbot für Kinder? - Foto: © Shutterstock / shutterstock

Achammer hat dieses Thema bei einem Treffen nun auch mit Familienministerin Eugenia Roccella in Rom besprochen. „Es ist unsere gesellschaftliche Pflicht, Kinder vor digitalen Gefahren und schädlichen Inhalten zu schützen, da die verschiedenen Anbieter sie nicht ausreichend vor Aggression, Sexismus und Hass abschirmen“, ist Achammer überzeugt.

„Den richtigen Rahmen, um den Umgang mit der digitalen Welt zu erlernen“

Parallel dazu müssten auch die Eltern sowie andere Bezugspersonen von Kindern, wie das Personal in Bildungseinrichtungen, über mögliche Gefahren, die Kindern auf sozialen Medien drohen, informiert und kindgerechte Plattformen gefördert werden.



„Auch Kinder haben ein Recht auf Teilhabe und Informationen, sie brauchen dafür aber den richtigen Rahmen und Möglichkeiten, den Umgang mit der digitalen Welt zu erlernen“, hielt der Landesrat fest.

„Smartphoneführerschein“

Achammer wies in diesem Zusammenhang auf die Initiative der Deutschen Bildungsdirektion hin, den „Smartphoneführerschein“, mit dem die Medienkompetenz von jungen Menschen, aber auch ihrer Eltern und Lehrpersonen verbessert werden soll.

Landesrat Achammer sicherte Familienministerin Roccella zu, jegliche Bemühungen zu unterstützen, die dazu beitragen Schutzmechanismen für Kinder auch in der digitalen Welt zu stärken.

lpa/stol

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