Unter Trump steht der Zusammenhalt der Gruppe in Frage. Vergangene Woche hatte der US-Präsident angekündigt, Südafrika nicht zum G20-Gipfel in Miami im US-Staat Florida im kommenden Jahr einzuladen. Trump begründete dies mit mutmaßlichen „Menschenrechtsverletzungen“ gegen weiße Südafrikaner in dem früheren Apartheid-Staat. Die US-Regierung war aus diesem Grund bereits dem G20-Gipfel in Johannesburg im November ferngeblieben. Trump wirft Südafrika einen „Genozid“ an Weißen vor, die südafrikanische Regierung bestreitet dies.
Die G20-Gruppe besteht aus 19 Staaten sowie der EU und der Afrikanischen Union. Ihre Mitglieder machen 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung aus.

