Sonntag, 4. Januar 2026

Venezuela: Meloni betrachtet defensive Maßnahmen für „legitim“

Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hält „ein militärisches Eingreifen von außen nicht für ein geeignetes Mittel zur Beendigung totalitärer Regime“. Zugleich betrachtet sie defensive Maßnahmen als legitim, „wenn es um die Abwehr hybrider Bedrohungen der eigenen Sicherheit geht, etwa durch staatliche Akteure, die den Drogenhandel fördern oder unterstützen“, so die Regierung Meloni in einer Presseaussendung am Samstag.

„Die von Maduro selbst ausgerufene Wahlsieg-Erklärung wurde von Italien – ebenso wie von den wichtigsten internationalen Partnern – nicht anerkannt.“ - Foto: © ANSA / Riccardo Antimiani / Z72

Die italienische Regierung verfolge die Entwicklungen in Venezuela seit den frühesten Phasen der Krise aufmerksam.

„Italien unterstützt seit Langem das Streben des venezolanischen Volkes nach einem demokratischen Übergang und hat die Repressionsmaßnahmen des Regimes von Präsident Nicolás Maduro verurteilt. Die von Maduro selbst ausgerufene Wahlsieg-Erklärung wurde von Italien – ebenso wie von den wichtigsten internationalen Partnern – nicht anerkannt“, hieß es in der Presseaussendung.

In Abstimmung mit Außenminister Antonio Tajani beobachtet Meloni weiterhin mit besonderer Aufmerksamkeit die Lage der italienischen Gemeinschaft in Venezuela. Deren Sicherheit habe für die italienische Regierung oberste Priorität, hieß es. Die rechte Politikerin gilt als Sympathisantin von US-Präsident Donald Trump, der die Angriffe angeordnet hatte.

apa

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