Hintergrund ist die Zukunftsdebatte um einen der größten Arbeitgeber im Land. Die Stahlwerke beschäftigen aktuell ca. 2.900 Arbeiter. Die Landesregierung hat eine Ausschreibung für die Erneuerung der Konzession für die Oberflächennutzung der Grundstücke in Bozen Süd eingeleitet.
„In diesen Tagen verfolge ich gemeinsam mit Landesrat Christian Bianchi aufmerksam die Angelegenheit des Werks der Acciaierie Valbruna in Bozen. Es handelt sich um ein Unternehmen, das von der Regierung aufgrund der Qualität und der Art der hergestellten Stähle – sowohl in Bozen als auch in Vicenza – als strategisch auf nationaler Ebene eingestuft wird und das derzeit insgesamt 2.900 Mitarbeiter beschäftigt“, erklärt Außenminister und Forza-Italia-Vorsitzender Antonio Tajani auf X. „Die Regierung ist bereit, die Sonderbefugnisse der sogenannten Golden-Power-Regelung anzuwenden, um die kontinuierliche Produktion am Standort Bozen sicherzustellen“, schreibt der Minister.
Nach Auskunft der Regierung könnte das sogenannte „strategische Interesse“ die Grundlage dafür bilden, dass die Regierung am Ende des laufenden Vergabeverfahrens Maßnahmen zur Sicherung der Stahlproduktion in Bozen ergreift – jedoch erst nach Abschluss des laufenden Verfahrens.
Samstag, 8. November 2025
Vize-Premier Tajani: „Regierung für 'Golden Power' der Bozner Stahlwerke“
Vize-Regierungschef und Außenminister Antonio Tajani (Forza Italia) hat sich am Samstag auf dem Kurznachrichtendienst X zur Zukunft der Stahlwerke Valbruna in Bozen geäußert.
Antonio Tajani hält die Stahlwerke in Bozen für „strategisch wichtig“. - Foto: © ANSA / EMANUELE VALERI
ansa/zor
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