Freitag, 12. Dezember 2025

Zughaltestelle St. Jakob: Variante und Kostenerhöhung genehmigt

Die Variante der neuen Zughaltestelle St. Jakob bei Leifers und die damit verbundene Erhöhung der Baukosten auf knapp 24 Millionen Euro wurde heute von der Landesregierung auf Vorschlag von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider genehmigt. Das Land wird für die Finanzierung der gesamten Kosten aufkommen, wobei der Anteil der STA rund 18,5 Millionen Euro ausmacht, während sich der Anteil des Schienennetzbetreibers RFI auf rund 5,45 Millionen Euro beläuft.

Das Rendering zeigt die neue Zughaltestelle St. Jakob, die im Sommer 2027 in Betrieb gehen wird. - Foto: © LPA/STA


Das Projekt wird im Auftrag des Landes Südtirol von der Südtiroler Transportstrukturen AG STA und dem Schienennetzbetreiber RFI realisiert, die zu diesem Zweck im November 2023 eine Vereinbarung abgeschlossen haben. Das Land wird für die Finanzierung der gesamten Kosten aufkommen, wobei der Anteil der STA rund 18,5 Millionen Euro ausmacht, während sich der Anteil von RFI auf rund 5,45 Millionen Euro beläuft.

Höhere Kosten wegen zusätzlichen, unvorhersehbaren Arbeiten

Die Abänderung der Gesamtkosten sei unter anderem auf die Ausführung von zusätzlichen, unvorhersehbaren Arbeiten zurückzuführen, erklärt Martin Vallazza, Direktor der Landesabteilung Mobilität: „Während der Bauarbeiten wurde klar, dass einige Bereiche zuerst grundlegend gesichert und gesäubert werden mussten: Wir mussten den mit Asbest, Schlacken und Deponiematerial belasteten Boden sanieren und gleichzeitig sehr aufmerksam arbeiten, weil die Grundwasserführung anspruchsvoll war: Eine unerwartet starke Grundwasserströmung machte eine stabile Schutzwand im Untergrund notwendig. Zudem waren besondere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich, um den Zugverkehr während der Arbeiten aufrechterhalten zu können. Diese Schritte waren wichtig, um eine stabile und langfristig sichere Basis zu schaffen.“

Haltestelle, „die den Alltag vieler Menschen erleichtern wird“

„Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, wird St. Jakob eine moderne und gut erreichbare Haltestelle erhalten, die den Alltag vieler Menschen erleichtern und den Zugang zum öffentlichen Verkehr verbessern wird“, unterstreicht Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.

Die neue Zughaltestelle St. Jakob wird im Halbstundentakt auf der Bahnstrecke Bozen-Trient bedient werden und das gleichnamige Wohngebiet der Gemeinde Leifers, die Gewerbezone Bozen Süd und den Flughafen Bozen besser anbinden. Sie wird als Mobilitätsknoten mit Anschluss an das Bus- und Radwegenetz gestaltet und soll künftig den Umstieg auf Zug, Bus und Fahrrad erleichtern.

lpa

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