Donnerstag, 12. Februar 2026

Kommentar: Der Glaube an die eigene Bahn

„Ohne Rodel-Legende und Rennsportleiter Armin Zöggeler würde es die Bob- und Rodelbahn in Cortina d’Ampezzo nicht geben.“ Ein Kommentar von „Dolomiten“-Sport-Redakteur Andreas Vieider.

Andreas Vieider: „Was wurde er belächelt, ja mitunter bedauert und sogar bemitleidet.“

Was wurde er belächelt, ja mitunter bedauert und sogar bemitleidet: Südtirols erfolgreichster Sportler aller Zeiten – neben Jannik Sinner natürlich – kämpfte und kämpfte, so wie er selbst als Kunstbahnrodler um jede Tausendstelsekunde im Laufe seiner Karriere kämpfte. Und die ihm sechs Olympiamedaillen, darunter zwei aus Gold, einbrachte.

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Aber es lohnte sich, denn ohne Rodel-Legende und Rennsportleiter Armin Zöggeler würde es die Bob- und Rodelbahn in Cortina d’Ampezzo nicht geben.

Seiner Zähigkeit, Verbissenheit und dem unerschütterlichen Glauben ist es zu verdanken, dass dank dieser Bahn dem Kunstbahnrodeln eine rosige Zukunft beschieden ist.
Andreas Vieider


Seiner Zähigkeit, Verbissenheit und dem unerschütterlichen Glauben ist es zu verdanken, dass dank dieser Bahn dem Kunstbahnrodeln eine rosige Zukunft beschieden ist. Und dass diese Zukunft gestern mit Doppel-Gold bei Olympia innerhalb von etwas mehr als einer Stunde eingeläutet wurde.

Wenn Andrea Vötter/Marion Oberhofer und Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner für eine Sternstunde in der Südtiroler Sportgeschichte gesorgt haben, dann nur, weil Armin Zöggeler nie aufgehört hat, an die Verwirklichung dieser eigenen Bahn zu glauben.

andreas.vieider@athesia.it

stol

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