Ziel der Initiative des Bildungsministeriums war es, Schulen direkt zu den olympischen Wettkampfstätten in Mailand, Cortina, Livigno, Predazzo, Tesero und Antholz zu bringen. Das Land Südtirol erwarb dafür 1.400 Eintrittskarten zu einem vergünstigten Preis und stellte sie den Schulen zur Verfügung. Die Schulämter informierten die Schulen über das Projekt und die Tickets wurden per Los an 56 Schulen verteilt, die Interesse bekundet hatten.
Die Resonanz übertraf alle Erwartungen: Schulen aller Sprachgruppen beteiligten sich gemeinsam an der Initiative. Von den ersten Klassen der Grundschule bis zur fünften Klasse der Oberschulen begeisterten sich Kinder und Jugendliche aus deutsch-, italienisch- und ladinischsprachigen Schulen. Ziel der Aktion war es, den Schülerinnen und Schülern den echten olympischen Geist näherzubringen – geprägt von Werten wie Frieden, Solidarität und Inklusion.
Einige sogar als Vorläufer mit dabei
In Gruppen zu je 25 Personen wurden die Kinder und Jugendlichen empfangen und konnten die moderne, barrierefreie Infrastruktur nutzen, die auch auf die Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen ausgerichtet ist. So konnten alle die Wettkämpfe gemeinsam mit ihren Klassenkameradinnen und -kameraden sowie Lehrpersonen uneingeschränkt erleben. Die Lehrpersonen hatten sich zuvor in einem Webinar über Sicherheitsbestimmungen und den Zugang zu den digitalen Tickets informiert.Einige besonders junge Zuschauerinnen und Zuschauer durften zudem als Vorläuferinnen und Vorläufer bei den Biathlonbewerben mitwirken – eine Rolle, die 2007 der damals jungen Dorothea Wierer Glück gebracht hatte.

