Mittwoch, 13. August 2025

Weitere Forderungen aus Abu Dhabi gegen Benko

Eine Gesellschaft aus Abu Dhabi hat Forderungen in Höhe von 191 Millionen Euro gegen René Benko geltend gemacht. Anerkannt wurden diese jedoch vom Landesgericht Innsbruck nicht.

Benko sieht sich mit einem Konkursverfahren konfrontiert. - Foto: © APA/EXPA/JOHANN GRODER / EXPA/JOHANN GRODER


Insgesamt wurden in Benkos persönlichem Insolvenzverfahren somit bisher von rund 40 Gläubigern 2,6 Milliarden Euro an Forderungen gegen den in Untersuchungshaft sitzenden, gefallenen Tiroler Unternehmer geltend gemacht, hieß es nach der rund 20-minütigen, nicht öffentlichen Verhandlung.

Anerkannt wurde von Insolvenzverwalter Andreas Grabenweger hingegen davon nur eine vergleichsweise geringe Summe, nämlich 45,5 Mio. Euro. Dies sind um rund 2 Mio. Euro weniger als nach der letzten Tagsatzung Anfang Mai bekannt wurden.

Auflistung der Ansprüche „dynamisch“

Mit einer anerkannten Forderung von rund 22,1 Mio. Euro ist die ebenfalls insolvente Familie-Benko-Privatstiftung aktuell die Hauptgläubigerin in dem Verfahren. Das Finanzamt hält übrigens laut KSV berechtigte Forderungen im hohen einstelligen Millionenbereich gegen den Tiroler.

KSV-Leiter Schaller erklärte zur Summen-Differenz gegenüber der letzten Verhandlung, dass die Auflistung der im Anmeldeverzeichnis geltend gemachten Ansprüche „dynamisch“ sei und es immer wieder zu Veränderungen komme.

apa

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