Die Initialzündung kam durch eine Bestellung des Computerladens „Byte Shop“ aus Mountain View. Besitzer Paul Terrell erklärte sich bereit, 50 Computer für jeweils 500 Dollar zu kaufen. Diese schriftliche Zusage über 25.000 Dollar ermöglichte es den beiden erst, die benötigten Bauteile auf Kredit zu beschaffen. Um das Geschäft professionell zu organisieren, gründeten sie am 1. April 1976 Apple Computer Company.
Erste Erfolge und Krise
Auf den Apple I folgte 1977 der Apple II, der ein großer Erfolg wurde. Später kam der Macintosh, der mit grafischer Benutzeroberfläche und Maus die Bedienung von Computern revolutionierte.Doch der Erfolg war nicht von Dauer: Nachdem Jobs 1985 aufgrund interner Streitigkeiten die Firma verließ, geriet Apple zunehmend in eine Krise und stand zeitweise kurz vor dem Konkurs. Erst die Rückkehr von Jobs im Jahr 1997 leitete die Wende ein. Mit neuen Ideen brachte er Apple zurück auf Erfolgskurs. Produkte wie der iMac (1998) und der iPod (2001) legten den Grundstein für den späteren Boom.
Siegeslauf mit dem iPhone
Den endgültigen Durchbruch zum globalen Technologiekonzern schaffte Apple 2007 mit dem iPhone. Es vereinte Mobiltelefon, Musikplayer und Internetgerät in einem einzigen Produkt – und revolutionierte damit eine ganze Branche. Statt physischer Tastaturen setzte Apple auf ein großes Touch-Display und eine intuitive Bedienung. 2010 folgte das iPad und begründete den Markt für Tablets.Den vollen Umfang dieses Erfolgs erlebte Steve Jobs jedoch nicht mehr: Er starb am 5. Oktober 2011 im Alter von 56 Jahren in Palo Alto an den Folgen einer Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse.

