Was den Rückgang erklärt
Hauptverantwortlich für den diesjährigen Rückgang ist der schwächelnde Absatz bei Luxusautos. Trotz 545 Milliarden Euro Umsatz – damit weiterhin das größte Segment – verzeichnet der Bereich ein Minus von 6 Prozent. Auch bei edlen Weinen und Spirituosen gehen die Ausgaben zurück: minus 5 Prozent auf 93 Milliarden Euro.Noch deutlicher bricht der Kunstmarkt ein. Hier rechnen die Studienautoren mit einem Rückgang von 9 Prozent auf 31 Milliarden Euro.
Luxus-Erlebnisse boomen weiter
Zulegen können hingegen jene Bereiche, in denen Luxus vor allem als Erlebnis verstanden wird. Für Luxushotels und exklusive Unterkünfte steigen die Ausgaben auf 251 Milliarden Euro – ein Plus von 3 Prozent. Bei Gourmetrestaurants und feinem Essen wird ein Wachstum von 5 Prozent auf 74 Milliarden Euro erwartet. Besonders dynamisch entwickeln sich Luxuskreuzfahrten, die um 10 Prozent auf 6 Milliarden Euro zulegen.Auch klassische Statussymbole bleiben gefragt: Für Privatjets und Jachten werden heuer voraussichtlich 34 Milliarden Euro ausgegeben – 9 Prozent mehr als im Vorjahr.

