Mittwoch, 12. November 2025

Fall „Twenty“ | Philipp Moser: „Keine Einigung auf Kosten des lokalen Handels“

Der Wirtschaftsverband hds zeigt Verständnis für die Bemühungen des Landes, im Fall „Twenty“ eine außergerichtliche Lösung zu finden. Damit sollen langwierige Verfahren, hohe Schadensersatzforderungen und rechtliche Unsicherheiten vermieden werden. Zugleich mahnt der Verband, dass ein möglicher Vergleich nicht zulasten des lokalen Handels gehen dürfe.

Philipp Moser: „Jede Vereinbarung muss Fairness garantieren und die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Handels sichern.“ - Foto: © Alfred Tschager

„Wir akzeptieren, dass eine außergerichtliche Einigung angestrebt wird. Jede Vereinbarung muss aber Fairness garantieren und die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Handels sichern“, betont hds-Präsident Philipp Moser.

Hier lesen Sie alles zur möglichen Lösung im „Fall Twenty“.

Der Verband steht laut eigenen Angaben in engem Austausch mit Landeshauptmann Arno Kompatscher, um den Dialog konstruktiv zu gestalten und konkrete Maßnahmen zur Stärkung des klein- und familiengeführten Einzelhandels zu erarbeiten. „Ziel ist es, gemeinsam Projekte und Initiativen auf den Weg zu bringen, die die Rahmenbedingungen für den lokalen Handel nachhaltig verbessern“, so Moser weiter.

Bereits erste Vorschläge hat der hds dem Landeshauptmann vorgelegt. Dazu zählen Initiativen zur Belebung von Stadtvierteln, Programme zur Förderung der Digitalisierung und Sichtbarkeit der Betriebe sowie Maßnahmen zur Stärkung des stationären Handels – insbesondere unter Einbindung kleiner und familiengeführter Unternehmen.

Mit diesen Schritten will der hds sicherstellen, dass die Causa „Twenty“ nicht nur rechtlich beigelegt wird, sondern auch zu einem Impuls für die Zukunftsfähigkeit des lokalen Handels in Südtirol wird.

stol