Montag, 28. Juli 2025

Familien in Italien zählen zu den vermögensstärksten in Europa

Italienische Familien zählen laut einer Studie der Bankenvereinigung ABI weiterhin zu den vermögensstärksten in Europa. Die Zusammensetzung des Vermögens der Haushalte zeigt, dass Immobilien die Hauptkomponente bilden.

Bankeinlagen machen in Italien 11,2 Prozent des Gesamtvermögens der Haushalte aus. - Foto: © APA/dpa / Monika Skolimowska

In Italien liegt der Anteil der Wohnimmobilien am Gesamtvermögen bei 43,9 Prozent. Der Durchschnitt im Euro-Raum liegt bei 51,6 Prozent, in Frankreich bei 52,2, in Deutschland bei 53,2 und in Spanien bei 60,6 Prozent. Dies ist auch auf den starken Anstieg der Immobilienpreise in anderen Ländern zurückzuführen.

Bankeinlagen machen in Italien 11,2 Prozent des Gesamtvermögens der Haushalte aus, weniger als im Euro-Raum-Durchschnitt (12,4 Prozent). Dafür ist die Liquidität höher als im europäischen Schnitt (1,6 Prozent gegenüber 1,1 Prozent).

Auch Verschuldung bleibt in Italien eine der niedrigsten im Euro-Raum

Auch die Verschuldung bleibt in Italien eine der niedrigsten im Euro-Raum: Die finanziellen Verbindlichkeiten der italienischen Familien machen 8,4 Prozent des Gesamtvermögens aus – verglichen mit 11,3 Prozent im Euro-Raum, 9,7 in Deutschland und 12,8 in Frankreich. Spanien steht hier noch besser da – mit nur 7,9 Prozent.

Bemerkenswert ist der hohe Anteil der produktiven Vermögenswerte, zu denen Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen und produktiv genutzte Sachwerte zählen: Sie machen 20,2 Prozent des Gesamtportfolios italienischer Haushalte aus – fast sechs Prozentpunkte mehr als im Euro-Raum-Durchschnitt.

mit/stol

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