„Das Untersuchungsverfahren der AGCM ergab, dass die Referenzpreise keinen realen Verkaufspreis darstellten. Die Sofas der ,Collezione Promo' waren von Beginn an dafür konzipiert, direkt zu dem als reduziert beworbenen Preis verkauft zu werden“, so die Verbraucherzentrale.
Die beanstandete Vorgehensweise sei „mit der beruflichen Sorgfalt unvereinbar“
„Die Ausweisung eines Rabatts, der auf einem höheren, faktisch nie verlangten Preis basierte, erzeugte somit eine Illusion besonderer Preisvorteile und verzerrte die wirtschaftliche Wahrnehmung des Angebots seitens der Verbraucher“, heißt es weiter.„Wie die Aufsichtsbehörde in ihren ,abschließenden Bewertungen' ausführt, verstößt diese Praktik „gegen die Artikel 20, 21 und 22 des Verbraucherschutzkodex“, heißt es weiter.
Die beanstandete Vorgehensweise sei „mit der beruflichen Sorgfalt unvereinbar und dazu geeignet, die Entscheidungsfreiheit der Verbraucher zu beeinträchtigen. Dies, indem sie Verbrauchern – auf Grund einer vermeintlich höheren wirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit – zu einer Kaufentscheidung veranlasst, die sie andernfalls nicht getroffen hätten“.
Es handle sich um „eine schwerwiegend unlautere Geschäftspraxis, bestehend in der Verbreitung irreführender, mehrdeutiger und unvollständiger Informationen über Preise und beworbene Rabatte beim Verkauf der Sofas der ,Collezione Promo'“.

