Koordiniert wird der Prozess von Architekt Marco Molon (ingena). Die inhaltliche Arbeit erfolgt in vier Fachbereichen: Siedlung, Landschaft, Mobilität und Erreichbarkeit sowie Tourismus, jeweils betreut von spezialisierten Planungsbüros. Das Gemeindeentwicklungsprogramm ergänzt bestehende Planungsinstrumente und basiert auf dem Landesgesetz für Raum und Landschaft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Festlegung von Siedlungsgrenzen und auf nachhaltiger Siedlungsentwicklung im Einklang mit Klimazielen, den Zielen für nachhaltige Entwicklung der OECD (SDGs) und dem Ziel eines Netto-Null-Flächenverbrauchs bis 2050.
In kurzen Fachvorträgen wurden erste Analysen und Datengrundlagen vorgestellt, unter anderem zu Landschaft und Bodenverbrauch, Bevölkerungsentwicklung, Mobilität sowie touristischen Kennzahlen. In der abschließenden Diskussion wurden zentrale Herausforderungen wie Bevölkerungswachstum, Infrastrukturanpassungen und Einschränkungen durch Gefahrenzonen thematisiert.
Das Gemeindeentwicklungsprogramm soll nun in weiterer Folge gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern konkretisiert und schrittweise umgesetzt werden.

