Besonders optimistisch zeigen sich der Baustoffhandel sowie die Bereiche Maschinen und Ausrüstungen, Einrichtung und Haushaltswaren sowie Lebensmittel und Getränke. Etwas zurückhaltender fällt die Einschätzung der Handelsvertreter aus.
Einzelhandel spürt Druck des Onlinehandels
Auch im Einzelhandel bewertet der Großteil der Betriebe die Ertragslage als positiv – oftmals jedoch aufgrund höherer Preise. Je nach Branche zeigt sich ein sehr unterschiedliches Stimmungsbild.Supermärkte, Minimärkte und Kaufhäuser berichten von einem zufriedenstellenden Geschäftsjahr 2025 und gehen von weiterem Umsatzwachstum in den kommenden Monaten aus. Ähnlich positiv schätzen Händler von Kosmetik- und Pharmaprodukten ihre wirtschaftliche Lage ein.
Nach einem durchwachsenen Jahr 2025 blickt auch der spezialisierte Lebensmitteleinzelhandel optimistisch auf 2026. Weniger erfreulich ist die Situation im Wanderhandel: Dort melden viele Unternehmen sinkende Umsätze, die sich im kommenden Jahr fortsetzen dürften, sowie in über einem Viertel der Fälle eine unbefriedigende Rentabilität.
„Es ist wichtig, die Geschäfte und Nahversorgungsbetriebe zu unterstützen und sie vor dem unfairen Wettbewerb der großen außereuropäischen Online-Plattformen zu bewahren, um die Lebendigkeit unserer Ortschaften zu erhalten“, sagt Handelskammer-Präsident Michl Ebner.
Ähnlich argumentiert hds-Präsident Philipp Moser: „Jetzt braucht es klare politische Entlastung und Unterstützung sowie bewusste Kaufentscheidungen, damit unser lokaler Handel samt unseren lebendigen Orten Zukunft hat.“

