Sollte sich Meta für einen Abbau von 20 Prozent entscheiden, wäre dies der bedeutendste Stellenabbau des Unternehmens seit seinen Umstrukturierungen Ende 2022 und Anfang 2023. Zum 31. Dezember beschäftigte der Konzern seinem jüngsten Bericht zufolge knapp 79.000 Mitarbeiter. Im November 2022 hatte das Unternehmen 11.000 Mitarbeiter entlassen, was damals etwa 13 Prozent der Belegschaft entsprach. Rund vier Monate später kündigte es die Streichung von weiteren 10.000 Stellen an.
Konzernchef Mark Zuckerberg treibt seit dem vergangenen Jahr die Pläne Metas, im Bereich der generativen KI wettbewerbsfähiger zu werden, verstärkt voran. Das Unternehmen hat hohe Summen investiert, um KI-Forscher anzuziehen und Firmen zu übernehmen. Zuckerberg hatte im Januar auf Effizienzgewinne durch die Investitionen hingewiesen: „Projekte, für die man früher große Teams brauchte, können jetzt von einer einzigen, sehr talentierten Person erledigt werden“, sagte er. Die Pläne von Meta spiegeln einen allgemeinen Trend bei großen US-Unternehmen in diesem Jahr wider, insbesondere in der Technologiebranche.

