Dienstag, 26. August 2025

Labubu – Hype oder Herzenskauf? Stimmen Sie ab!

Ein grinsendes Monster mit spitzen Zähnchen macht Karriere: Labubu, eine Figur des Hongkonger Illustrators Kasing Lung, hat sich zum globalen Phänomen entwickelt – und hängt inzwischen auch an den Rucksäcken von Jugendlichen in Südtirol.

Es gibt sie in allen Farben und Formen, Sondereditionen und Spezialvarianten: Der Hype um die Labubu-Monsterchen ist riesig. - Foto: © APA/afp / MARTIN LELIEVRE

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Vermarktet vom chinesischen Konzern Pop Mart, bescheren die Figuren dem Unternehmen Rekordzahlen: Im ersten Halbjahr 2025 setzte es rund 700 Millionen Dollar um, der Börsenwert liegt bei 50 Milliarden Dollar – mehr als bei Mattel oder Hasbro. Gründer Wang Ning zählt mit einem geschätzten Vermögen von 22 Milliarden Dollar mittlerweile zu den reichsten Chinesen.

Anstehen für das eigene Labubu: Das ist in vielen Städten derzeit angesagt. - Foto: © ANSA / Ansa



Der Erfolg lebt von Überraschungsboxen, Sammelleidenschaft und Social-Media-Videos, die Millionenfach geteilt werden. Prominente wie Lisa von Blackpink oder David Beckham nutzen die schräge Figur als Accessoire, während Sammler für seltene Editionen vierstellige Beträge zahlen.

Foto: © APA/afp / MARTIN LELIEVRE



Ob der Hype von Dauer ist, bleibt fraglich. Experten wie Thomas Aichner von der Südtirol Business School erwarten, dass der Boom abflacht und nur eine kleinere Fangemeinde übrig bleibt. (Mehr dazu lesen Sie hier.) Fürs Erste aber zeigt Labubu eindrucksvoll, wie Social-Media-Blasen selbst in Südtirol neue Trends setzen können.

kn

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