Montag, 24. November 2025

Mehr Geld für Südtirols Metallarbeiter

Angestellte in der Metallindustrie erhalten künftig höhere Gehälter: Der nationale Kollektivvertrag für die Branche wurde erneuert, informiert der Unternehmerverband Südtirol (UVS). In Südtirol betrifft dies über 11.000 Mitarbeitende.

Der Kollektivvertrag in der Metallindustrie wurde erneuert. - Foto: © APA/dpa / Julian Stratenschulte

Der neue Vertrag sieht für den Zeitraum 2025 bis 2028 eine durchschnittliche monatliche Lohnerhöhung von 205 Euro vor. Zudem steigt die jährliche Welfare-Leistung von 200 auf 250 Euro.

Die Einigung wurde nach langwierigen Verhandlungen zwischen den Arbeitgeberverbänden Federmeccanica und Assistal sowie den Gewerkschaften Fiom Cgil/AGB, Fim SGB/Cisl und Uilm erzielt.

„Endlich Planungssicherheit“

Die neue Vereinbarung sichere einerseits die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und drücke zugleich Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden aus, bewertet Arianna Giudiceandrea, Präsidentin der Sektion Metall im Unternehmerverband Südtirol (UVS), das Ergebnis.

„Für uns als Unternehmen, aber auch für unsere Mitarbeitenden, ist durch den Abschluss nun endlich Planungssicherheit gegeben. Der erneuerte Vertrag zeigt, dass die Unternehmen bereit sind, ihren Teil dazu beizutragen, um ihre Mitarbeitenden zu fördern und zu unterstützen, nicht nur auf finanzieller Ebene, sondern auch in den immer wichtigeren Bereichen wie Weiterbildung und Vereinbarkeit“, so Giudiceandrea abschließend.

Die erste Rate von 27,70 Euro wurde bereits am 1. Juni 2025 ausbezahlt. In den kommenden Jahren folgen weitere Raten: 53,17 Euro am 1. Juni 2026, 59,58 Euro am 1. Juni 2027 und 64,87 Euro am 1. Juni 2028.

stol

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