Im Außenbereich erstreckt sich ein flaches Wasserbecken von 2.500 Quadratmetern, in dem sich die Gebäude spiegeln und scheinbar auf dem Wasser schweben. Wasser und Grün, zentrale Elemente der Philosophie von Alperia, werden so zu einem wesentlichen Bestandteil der Architektur, in einem Gesamtkonzept, das Technologie, Nachhaltigkeit und Einbindung in die Landschaft vereint.
Die Umsetzung des neuen Standorts erfüllt die im Fusionsvertrag zwischen SEL und AEW von 2015 festgelegte Vorgabe, in Meran einen neuen Sitz zu schaffen. Alperia hat 30 Millionen Euro in den Bau des Komplexes investiert, der rund 300 Mitarbeitende der Gruppe beherbergt und Büros sowie Lagerflächen zusammenführt, die bisher auf mehrere Standorte in Meran und Bozen verteilt waren. Die Räumlichkeiten sind so konzipiert, dass sie Zusammenarbeit und Komfort fördern: Besprechungsräume, Betriebsrestaurant, Cafeteria, Fitnessraum sowie ein flexibel nutzbarer Konferenzsaal, der auch externen Partnern zur Verfügung stehen wird. Im Erdgeschoss befindet sich ein Energy Point: Das Kundenbüro von Alperia wird im Januar eröffnet und bietet individuelle Beratungen und Dienstleistungen rund um saubere Energie.
Die Gebäude wurden mit besonderem Augenmerk auf Energieeffizienz und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden errichtet. Sie sind nach dem Standard KlimaHaus A zertifiziert und streben die LEED-Gold-Zertifizierung an, welche höchste Anforderungen an Umweltverträglichkeit, Luftqualität, Energieeffizienz und Ressourcenmanagement stellt. Eine Photovoltaikanlage mit 70 kW ist Teil des Projekts und deckt teilweise den Energiebedarf des Gebäudes, während die Deckenheizung für thermischen Komfort und Energieeffizienz sorgt.
Die Außenflächen sind so konzipiert, dass sie das Mikroklima verbessern: Durchlässige Materialien und Entwässerungssysteme leiten das Wasser in den Boden zurück und reduzieren die Überhitzung im Sommer. Zudem verfügt der Sitz über 100 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge in der Tiefgarage, die von Anfang an darauf ausgelegt waren, die nachhaltige Mobilität von Mitarbeitenden und Besuchern zu fördern.
Schritt zur Aufwertung des Areals
Der neue Sitz von Alperia und Edyna ist der erste Schritt zur Aufwertung des Areals rund um die ehemaligen Kasernen, das sich in den kommenden Jahren zu einem nachhaltigen Stadtviertel mit Grünflächen, sanfter Mobilität und wasserdurchlässigen Infrastrukturen entwickeln soll. Ein Projekt, das nicht nur ein Arbeitsplatz ist, sondern ein Beispiel dafür, wie Architektur, Technologie und Landschaft einen Mehrwert für das Gebiet und die Gemeinschaft schaffen können.Das Projekt des neuen Sitzes in Meran wurde im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs ausgewählt, den Alperia 2018/2019 in Zusammenarbeit mit der Fondazione Inarcassa organisiert hatte. Den Zuschlag erhielt das Architekturbüro Cecchetto & Associati, unterstützt von Von Pföstl & Helfer, Manens und CZ Studio.

