Die von US-Präsident Donald Trump erhobenen Zölle für Autoimporte machen den Verkauf von in der EU produzierten Autos in den USA für die Hersteller deutlich teurer. Noch gilt ein veralteter Zollsatz von 27,5 Prozent. Er soll aber rückwirkend zum 1. August auf 15 Prozent sinken – immer noch mehr als vor dem Handelskonflikt. Wie teuer die Zölle den Autobauer kommen, sagte Resch nicht, aber es handle „sich um einen signifikanten Betrag“. Branchenexperten rechnen mittelfristig mit Produktionsverlagerungen von deutschen Autoherstellern in Richtung USA.
Samstag, 6. September 2025
Porsche will trotz Trump-Zöllen nicht in den USA produzieren
Einer Autoproduktion in den USA hat der deutsche Sportwagenbauer Porsche vorerst eine Absage erteilt. Trotz der durch die US-Zölle gestiegenen Exportkosten sei das Unternehmen mit der aktuellen Herkunft der Fahrzeuge sehr zufrieden, sagte Nordamerika-Chef Timo Resch dem „Handelsblatt“. „Deswegen gibt es keine unmittelbaren oder konkreten Pläne, in eine lokale Produktion einzusteigen.“
Porsche produziert vorerst nicht in den USA. - Foto: © APA/afp / RONNY HARTMANN
Die von US-Präsident Donald Trump erhobenen Zölle für Autoimporte machen den Verkauf von in der EU produzierten Autos in den USA für die Hersteller deutlich teurer. Noch gilt ein veralteter Zollsatz von 27,5 Prozent. Er soll aber rückwirkend zum 1. August auf 15 Prozent sinken – immer noch mehr als vor dem Handelskonflikt. Wie teuer die Zölle den Autobauer kommen, sagte Resch nicht, aber es handle „sich um einen signifikanten Betrag“. Branchenexperten rechnen mittelfristig mit Produktionsverlagerungen von deutschen Autoherstellern in Richtung USA.
apa
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