Nun ist die Antwort offiziell: nach Rom. Robert Zampieri ist der neue Generaldirektor der Krankenkasse Cassa Mutua Nazionale für die Angestellten der Genossenschaftsbanken und der Raiffeisenkassen in Italien, wie der Dachverband der Genossenschaftsbanken Federcasse mitteilt.
Er tritt die Nachfolge von Mario Bernardini an, der den Gesundheitsfonds seit Jänner 2006 geleitet hat.
Die italienische Krankenkasse für die Angestellten der Genossenschaftsbanken wurde 1994 gegründet und ist ein ergänzender Gesundheitsfonds des gesamtstaatlichen Gesundheitsdienstes. Sie stellt ein im italienischen Kollektivvertrag der Banken vorgesehenes Welfare-Instrument dar. Im vergangenen Jahr wurden rund 72.000 Personen von der Krankenkasse betreut, darunter über 28.000 Beschäftigte, mehr als 4.000 Pensionisten der Genossenschaftsbanken sowie über 39.000 Familienangehörige. Die erbrachten Leistungen beliefen sich auf über 43 Millionen Euro.
Im Oktober hatte Robert Zampieri überraschend bekannt gegeben, den Raiffeisenverband Ende 2025 zu verlassen. Er hatte den Verband drei Jahre lang als Generaldirektor geführt und wolle sich neuen Herausforderungen widmen. Zuvor war Zampieri 18 Jahre lang Geschäftsführer der Bergmilch Südtirol gewesen. Nach wie vor ist er Obmann der Raiffeisenkasse Unterland.

