Dienstag, 17. März 2026

Südtirol: Das Leben wird (noch) teurer

Die Inflation in Südtirol nimmt wieder Fahrt auf: Besonders Restaurants, Dienstleistungen und Alltagsausgaben werden spürbar teurer. Dies geht aus den jüngsten Daten des Gemeindestatistikamtes Bozen hervor.

Die Inflation in Südtirol nimmt wieder Fahrt auf: Besonders Restaurants, Dienstleistungen und Alltagsausgaben werden spürbar teurer. - Foto: © picture alliance / dpa-tmn / Benjamin Nolte

Die Lebenshaltungskosten in Südtirol steigen weiter: Im Februar 2026 haben sich die Verbraucherpreise erneut erhöht und zeigen eine leicht beschleunigte Inflation. Wie die Daten belegen, kletterte der Gesamtindex für private Haushalte im Vergleich zum Jänner um 0,8 Prozent.

Im Jahresvergleich liegt die Teuerung nun bei plus 1,8 Prozent – ein deutlicher Anstieg gegenüber den plus 1,4 Prozent im Vormonat.

Ein ähnliches Bild ergibt sich auch ohne Berücksichtigung von Tabakwaren, was darauf hindeutet, dass der Preisanstieg breit gestreut ist.

Deutliche Sprünge bei Genuss und Mobilität

Im Monatsvergleich stachen vor allem einige Bereiche heraus:
Am stärksten verteuerten sich alkoholische Getränke und Tabakwaren (plus 2,1 Prozent). Dahinter folgen Gaststätten und Beherbergungsbetriebe (plus 1,6 Prozent) sowie der Bereich Verkehr (plus 1,5 Prozent).

Auffällig: Kein einziger Ausgabenbereich verzeichnete Rückgänge. Einige wichtige Posten blieben immerhin stabil – darunter Lebensmittel, alkoholfreie Getränke, Haushaltsausstattung und Bildungsdienstleistungen.

sor

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