Mittwoch, 12. November 2025

Therme Meran: Studie offenbart beeindruckende Zahlen

Die Therme Meran hat anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens eine Studie vorgestellt, die ihre volkswirtschaftliche Rolle für die Stadt Meran, für das Land Südtirol und die Region analysiert. Die vorgestellte Wertschöpfungsstudie des renommierten Ökonomen Prof. Friedrich Schneider von der Johannes-Kepler-Universität Linz bestätigt die starke volkswirtschaftliche Bedeutung der Therme Meran für Stadt, Land und Provinz.

Therme-Direktorin Adelheid Stifter (von links), Therme-Präsident Stefan Thurin, Therme-Vizepräsidentin Letizia Amaduzzi, Prof. Friedrich Schneider, Kurverwaltungspräsidentin Ingrid Hofer, Hansi Pichler vom HGV und Bezirksgemeinschaftspräsident Ulrich Gamper bei der Studienvorstellung in der Therme Meran. Therme Meran - Foto: © Therme Meran

Seit ihrer Eröffnung am 3. Dezember 2005 bis Ende 2024 verzeichnete die Therme Meran über 7,2 Millionen Besucherinnen und Besucher und hat sich zu einem wichtigen Motor für die lokale Wirtschaft entwickelt.

Laut Studie wurden im Zeitraum 2006 bis 2024 durch den laufenden Betrieb der Therme Meran insgesamt 643 Millionen Euro an wertschöpfungsrelevantem Aufwand generiert. Diese Aufwendungen lösten einen BIP-Effekt von rund 860 Millionen Euro aus und trugen zur Schaffung bzw. Sicherung von 6.700 Arbeitsplätzen in der Provinz Bozen bei.

Spürbarer Einfluss auf lokale Wirtschaft

Die wissenschaftliche Analyse zeigt zudem, dass die Therme Meran jährlich zwischen 17 und 19 Millionen Euro an Rückflüssen an die öffentliche Hand, in Form von Steuern und Abgaben, bewirkt. Diese ergeben sich aus Personal- und Sachausgaben sowie aus Konsumausgaben der Gäste. Die gesamten Steuer- und Abgabeneffekte im Zeitraum 2006 bis 2024 werden mit rund 317 bis 375 Millionen Euro beziffert.

Auch die Investitionstätigkeit der Therme Meran hat einen spürbaren Einfluss auf die lokale Wirtschaft: Seit 2006 wurden Investitionen in Höhe von 31 Millionen Euro getätigt, woraus zusätzliche 50 Millionen Euro an Südtiroler Wertschöpfung und 388 Arbeitsplätze entstanden sind oder gesichert wurden.

„Neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung ist Therme Meran auch ein Symbol für Lebensqualität, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung“

In Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Tourismus betonten die Rednerinnen und Redner die Rolle der Therme Meran als wichtigen öffentlichen Begegnungsraum und zentralen Standortfaktor für Meran und das Burggrafenamt. Neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung sei sie auch ein Symbol für Lebensqualität, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung.

An der Pressekonferenz nahmen Präsident Stefan Thurin, Vizepräsidentin Letizia Amaduzzi und Direktorin Adelheid Stifter von der Therme Meran, Prof. Friedrich Schneider von der Johannes-Kepler-Universität in Linz, Ingrid Hofer, Präsidentin der Kurverwaltung Meran, Hansi Pichler als Vertreter des HGV und Ulrich Gamper, Präsident Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt teil.

ehr

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