Montag, 4. August 2025

Urlaub in Italien 30 Prozent teurer: Wie reagieren Sie?

Die Sommerferien 2025 werden für Touristen in Italien deutlich teurer: Laut einer Analyse des Verbraucherschutzverbands Codacons liegen die Ausgaben für Reisen, Verpflegung und Freizeitaktivitäten rund 30 Prozent höher als im Sommer 2019 – also vor der Corona-Pandemie.

An manchen Stränden bleiben Liegestühle heuer leer: Fast jeder Zweite in Italien verzichtet auf Urlaub – zu teuer. - Foto: © shutterstock

Von den Preissteigerungen am stärksten betroffen ist der Luftverkehr. Inlandflüge kosten heute durchschnittlich 81,5 Prozent mehr als noch vor sechs Jahren.

Bevor Sie weiterlesen: Stimmen Sie ab! Wie gehen Sie mit den deutlich gestiegenen Preisen um?



Auch internationale Flüge sind deutlich teurer: Die Preise stiegen um 65,9 Prozent, für europäische Verbindungen sogar um 61 Prozent. Etwas moderater fällt der Preisanstieg bei Fähren aus (plus 13,9 Prozent), ebenso bei Zugreisen (plus 10,7 Prozent) und Bus- bzw. Fernbusverbindungen (plus 10,1 Prozent), geht aus der Studie hervor.

Auch klassische Sommeraktivitäten sind heuer spürbar kostspieliger. Ein Tag am Strand in einem Strandbad oder der Besuch im Schwimmbad kostet im Schnitt 32,7 Prozent mehr als 2019. Freizeitparks verzeichnen ein Plus von 21,4 Prozent, Museen und Denkmäler ein Plus von 20,5 Prozent, Zoos, botanische Gärten und Nationalparks ein Plus von 13 Prozent.

Codacons warnt, dass diese Preissteigerungen für viele Haushalte nicht mehr tragbar seien. Die Folgen zeigen sich klar: Rund 49 Prozent der Italiener – fast jeder Zweite – wird in diesem Sommer auf einen Urlaub verzichten, verglichen mit 39,5 Prozent im Sommer 2019. Das entspricht einem Anstieg von fast 10 Prozentpunkten bei denjenigen, die ganz auf Ferien verzichten.

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Kommentare
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Kiu Mars
August 6, 2025 7:34 AM
Da notieren Sie minutiös die vielen Mehrkosten, die teilweise ja auch berechtigt sind, "vergessen" aber einen Haupt-Preistreiber, der unnötig wäre:
Die Registrierungs-Pflicht mit der CIN und den abzuführenden 21%
Da wird eine 14 Tage für 2.000€ gebuchte Ferienunterkunft "mal eben" 420€ teurer und die Regierung (nicht die Region) um ein Vielfaches davon reicher.
So kann man Wirtschaft und Tourismus auch zerstören - clever, Frau Meloni...