Die Ankündigung unterstreicht die wachsende Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen des Krieges. Der IWF hatte kurz zuvor seine globale Wachstumsprognose wegen der stark gestiegenen Energiepreise gesenkt. Ohne den Konflikt hätte der Fonds seine Prognose sogar leicht auf 3,4 Prozent angehoben.
Die Weltwirtschaft könne sich bei einem schnellen Ende des Krieges schnell erholen, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgieva. Sollte er sich jedoch über den Sommer hinziehen, werde sich die Lage verschlechtern. Sowohl Banga als auch Georgieva mahnten die Länder, auf gezielte und zeitlich begrenzte Hilfen zu setzen, anstatt breite Subventionen zu gewähren, die die Inflation weiter anheizen könnten.

