Montag, 7. Juli 2025

Wer in die USA exportiert, macht gute Geschäfte

Die Vereinigten Staaten sind Südtirols drittgrößter Exportpartner und gerade für die Lebensmittel- und Maschinenbranche ein wichtiger Absatzmarkt. Die IDM baut deshalb ihre Unterstützung für Unternehmen, die in die USA exportieren wollen, weiter aus.

Südtiroler Produkte wie Wein und Maschinen sind auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sehr beliebt. - Foto: © Shutterstock



„Für Südtiroler Unternehmen gibt es hier sehr viel Potenzial. Das haben unsere gezielten Marktanalysen ergeben“, sagt IDM-CEO Erwin Hinteregger. „Amerikanische Kunden haben hohe Erwartungen an Qualität, Authentizität und Nachhaltigkeit, die Südtirols hochwertige Produkte absolut erfüllen.“

Ein Markteintritt in die USA ist ein Marathon, kein Sprint
Erwin Hinteregger


Allerdings ist der Markt komplex. Jeder Bundesstaat sei anders und habe unterschiedliche Anforderungen und Potenziale. „Ein Markteintritt in die USA ist ein Marathon, kein Sprint“, so Hinteregger.

Die IDM hat ein mehrjähriges Exportprogramm für interessierte Unternehmen aufgebaut. Im Fokus stehen vor allem Betriebe aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau sowie Metallverarbeitung und Betriebe der Lebensmittelbranche: Allein im vergangenen Jahr gaben US-Importeure rund 52 Millionen Euro für Lebensmittel und 41 Millionen Euro für Getränke aus Südtirol aus.

Verschiedene Messebesuche und Geschäftstreffen

„Unsere Strategie ist es, mit interessierten Unternehmen diverse Messen in verschiedenen Staaten zu besuchen, wie gerade eben die „Fancy Food' in New York. Nach dem Besuch beurteilen wir genau, ob die jeweilige Messe die Erwartungen erfüllt hat. Wenn ja, wird sie in unser Messeprogramm aufgenommen“, sagt Francesca Fiori, Head International von IDM.

Auf der „Fancy Food“-Messe in New York (Von links): Franz Mitterrutzner (Südtiroler Speck Konsortium), Francesca Fiori (IDM), Landwirtschaftsminister Francesco Lollobrigida, Landeshauptmannstellvertreter Marco Galateo, Paul Recla (Präsident Südtiroler Speck Konsortium) und Martin Knoll (Geschäftsführer Südtiroler Speckkonsortium).



Im Vorfeld organisiert IDM zudem für die teilnehmenden Unternehmen Treffen mit potenziellen Geschäftspartnern, sodass diese sich gezielt orientieren und ein entsprechendes Netzwerk aufbauen können.

Für den Herbst sind bereits weitere Messebesuche in den Vereinigten Staaten geplant, zum Beispiel der Besuch der „Americas Food and Beverage Show 2025“ in Miami, einer der bedeutendsten Messen Nordamerikas für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Und für Unternehmen aus dem Bausektor steht unter anderem die Teilnahme bei der „CONEXPO-CON/AGG“ in Las Vegas auf dem Programm, der größten Baumesse in Nordamerika.

stol

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