Freitag, 30. Mai 2025

Zoggler Stausee: So geht es nun weiter

Die Verantwortlichen haben nun entschieden, die Höhe des Sees kontinuierlich und kontrolliert zurückzufahren, damit der Inspektionsstollen trockengelegt werden und man demnach zur Schadensstelle vordringen kann.

Die Verantwortlichen haben entschieden, die Höhe des Sees kontinuierlich und kontrolliert zurückzufahren. - Foto: © Oswald Breitenberger

Dafür werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Ein provisorischer Schutzwall wird im Bett des Stausees vor dem Staudamm gebaut, und die Zuflüsse werden umgeleitet. Zusätzlich werden Maßnahmen zum Schutz der Fischfauna ergriffen.

Derzeit liegt der Wasserstand im Zoggler Stausee über der Mindestregulierungshöhe, trotz des stetigen Wasserverlusts besteht somit keine Gefahr für die Fischfauna.

Plan zum Schutz der Fische

Angesichts der kontrollierten Absenkung des Sees, hat Alperia bereits einen Plan zum Schutz der Fische ausgearbeitet, der mit den Experten des Landesamts, dem Fischereiverein des Ultentals und einer spezialisierten Firma besprochen wurde. Demnächst werden im hinteren Teil des Seebetts drei große Becken angelegt, die genügend Wasser speichern können, um den Fischen einen geeigneten Lebensraum zu bieten.

Die Fische werden dann in die angelegten Becken gebracht, wo sie bis zur Behebung des Defekts und der allmählichen Wiederauffüllung des Sees, der die Becken zusammen mit den Fischen nach und nach wieder aufnehmen wird, sicher leben können.

stol

Alle Meldungen zu:

Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben
senden