Aggression
Sicherheit in den Bussen: „Situation hat sich nicht gebessert“
Um die Sicherheit für Fahrgäste und Busfahrer zu erhöhen, gaben die Carabinieri Anfang Dezember bekannt, dass ab sofort Beamte im Bus mitfahren sollen. „Die Situation hat sich aber nicht gebessert – im Gegenteil“, sagt Busfahrer Girolamo Frenna, Delegierter der Gewerkschaft „RLS Sasa – USB Lavoro Privato Bolzano“.
„Wir fahren nachts in Situationen, die immer gefährlicher werden“
Angesichts zunehmender Übergriffe in Bozens Stadt- und Überlandbussen haben die Carabinieri ihre Präsenz auf mehreren Linien deutlich ausgeweitet. Fahrer und Gewerkschaften berichten von einer spürbaren Verschärfung der Sicherheitslage, vor allem in den Abendstunden.
Immer mehr Aggression im Alltag: Wird der Ton in Südtirol rauer?
Innerhalb von nur 24 Stunden kam es in Bozen zu gleich zwei Vorfällen mit aggressiven Fahrgästen – Busfahrer werden immer häufiger zur Zielscheibe von Beleidigungen und Angriffen. Auch auf den Fußballplätzen eskaliert die Stimmung zunehmend: Nach einem Jugendspiel in Bozen mussten sogar die Carabinieri eingreifen.
Warum Hitze aggressiv macht
„Was für ein Hitzkopf!“: Ärgert man sich vielleicht über einen gereizten Mitmenschen, darf man sich an diesen Tagen darüber nicht wundern. „Studien zeigen, dass hohe Temperaturen mit einem solchen Verhalten einhergehen können“, weiß die Psychologin Sabine Cagol. Im Interview verrät sie, was der Grund dafür ist und wie man gelassen bleibt.
Brutale Attacke nach Maturaball in Brixen: 18-Jähriger im Krankenhaus
Er ist 18 Jahre alt und hätte am Montag eine für ihn wichtige Prüfung absolvieren sollen: Stattdessen liegt er – mit diversen Verletzungen am Kopf und im Gesicht – im Krankenhaus Brixen, nachdem er am Samstag nach dem Besuch eines Maturaballs im Forum Brixen von einer Gruppe Einheimischer brutal zusammengeschlagen wurde.
„Ich hatte große Angst, aber ich bin ruhig geblieben“
Ein besorgniserregender Vorfall hat sich am Montagabend am Untermaiser Bahnhof ereignet. Dass ein 82-jähriger Naturnser trotz Bedrohung ruhig geblieben ist, hat wohl Schlimmeres verhindert. Die Carabinieri waren rasch vor Ort, wurden des Aggressors aber nicht habhaft.
Ohne Hunde-Ticket unterwegs: Zuggäste werden rabiat
Manche Menschen haben eine kurze Zündschnur. Das zeigte sich am vergangenen Montagvormittag im Vinschger Zug. Weil ein bundesdeutsches Paar kein Zugticket für ihren maulkorblosen Labrador lösen wollte, bekamen 2 Zugkontrolleure ihr Fett ab. Es kam zu äußerst unschönen Szenen.
Bozner Psychiater: Wie man Gewalt verhindert
Die Schlanderser Oberschuldirektorin Verena Rinner und Lehrkräfte der Wirtschaftlichen Fachoberschule haben sich des Themas „Gewalt an Frauen“ bzw. des Themas Gewalt allgemein angenommen. Im Rahmen dieses Präventionsprojektes wurde der Psychiater Dr. Andreas Conca nach Schlanders eingeladen.
Aggressives Kind terrorisiert in Meran eine ganze Schulklasse
Besorgte Eltern aus Meran bekommen heute Besuch von Schullandesrat Philipp Achammer. Seit Schulbeginn gibt es in der Grundschule Erckert in Untermais riesige Probleme mit einem „extrem aggressiven“ Kind. Am vergangenen Freitag gab es einen ungewöhnlichen Protest.
Aggressive Jugend: Was die erfahrene Polizistin vorschlägt
„Die Sicherheitsanforderungen in Südtirol und im Trentino haben sich im Laufe der Jahre geändert, und darauf muss reagiert werden,“ sagt die frühere Vizequästorin Cinzia Cellucci. Nach 41 Jahren in der Polizeiarbeit hat die erfahrene Kommissarin interessante Ideen, wo beim Thema Sicherheit der Hebel anzusetzen wäre.
Der wütende Patient – Aggressionen in Praxen nehmen zu
Angriffe auf Rettungskräfte, man kennt es schon. Zorn wegen der Maskenpflicht – war leider auch normal. Aber dass Ärzte und deren Mitarbeiter Tag für Tag in ihren Praxen angefeindet werden? Bedauerlicherweise inzwischen Alltag. Manche wehren sich jetzt, wie die Beispiele aus Deutschland zeigen. + von Anika von Greve-Dierfeld
Südtirols trauriger Rekord: Was die Zahl der Arbeitsunfälle nach oben treibt
Südtirol hat mit 5600 gemeldeten Arbeitsunfällen pro 100.000 Beschäftigten die höchste Quote an Arbeitsunfällen in ganz Italien, meldet die Stiftung „Openpolis“. Düster ist die Situation in Südtirol deshalb aber nicht, meint INAIL-Landesdirektor Christof Liensberger und erklärt, wie diese erschreckende Zahl zustande kommt.
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