Almsommer
Mit mulmigem Gefühl auf die Alm: Bauern von der Politik enttäuscht
Die Wetterbedingungen sind launisch, aber das hält den Almauftrieb nicht auf: Die ersten Nutztiere befinden sich schon an ihrem „Sommerfrischeort“. Mit Schafen, Ziegen, Kälbern und Rindvieh geht aber auch die Angst vor Wolfsrissen mit auf den Berg. Bauern und Hirten sind von der Politik enttäuscht.
„Viechschoadn“ auf der Getrumalm
„So eine gute Weide wie im heurigen Sommer gab es meines Wissens noch nie“, sagt der 80-jährige Sepp Unterkalmsteiner, der seit 38 Jahren das Vieh der Hinterreinswalder hütet. Beim traditionellen „Viechschoadn“ in Reinswald wurden die Weidetiere auf der Getrumalm zusammengetrieben und auf die niedergelegenen Almen gebracht.
„Almsommer bald ohne Schafe“
Der Sommer steht vor der Tür und damit auch der Almauftrieb für Weidevieh. Doch auf der Kuppelwieser Alm im Ultental treiben bereits heuer weniger Bauern ihre Tiere hinauf. Der Grund: Gerade bei den Schaf- und Ziegenzüchter bleibt auch in diesem Sommer die Angst bestehen, dass ihre Herden durch den Wolf Schaden nehmen werden.
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