Anklage
Versuchter Mord im Fassatal: 25-Jähriger vor Gericht
Zwei junge Männer waren ins Trentino gekommen, um als Saisonarbeiter in einem Hotel in Campestrin im Fassatal zu arbeiten. Doch in der Nacht auf den 24. August 2025 verwandelte sich der Vorplatz der Unterkunft innerhalb weniger Augenblicke in den Schauplatz eines versuchten Mordes. Nun muss sich ein 25-jähriger Sizilianer vor Gericht verantworten.
Trentinerin (41) kam bei Seilbahnunglück ums Leben: Vergleich angeboten
Im Verfahren um den tragischen Tod der Trentiner Touristin Margherita Lega (41) am 4. Juli 2024 tut sich etwas: Einer der drei Angeklagten hat ein Vergleichsangebot unterbreitet. Er wird der fahrlässigen Tötung verdächtigt und strebt offenbar eine Bewährungsstrafe an.
Nordtirol: Bub verhungert – Mordanklage gegen Eltern erhoben
Im Fall eines im Mai 2024 aufgrund von massiver Unterernährung im Tiroler Bezirk Kufstein verstorbenen dreijährigen Buben hat die Innsbrucker Staatsanwaltschaft Mordanklage gegen die Eltern erhoben. Den 27-jährigen Eltern werde auch Freiheitsentziehung vorgeworfen, teilte die Behörde heute mit. Sie sollen ihren Sohn demnach zu Tode gequält haben. Ihnen droht lebenslange Haft.
Verdächtiger nach Messerattacke in britischem Zug angeklagt
Nach dem Messerangriff auf mehrere Menschen in einem Zug nahe der englischen Stadt Huntingdon ist der Tatverdächtige angeklagt worden. Dem 32-Jährigen wird versuchter Mord in insgesamt elf Fällen, Körperverletzung sowie der Besitz einer Stichwaffe vorgeworfen, wie die British Transport Police mitteilte. Er erschien am Montag vor dem Peterborough Magistrates' Court, der Richter ordnete Untersuchungshaft an.
Gruppenvergewaltigung in Gröden: Anklage fordert 10 Jahre Haft
10 Jahre Haft: Das hat die Staatsanwaltschaft am Freitag für jene drei Männer gefordert, denen vorgeworfen wird, im Jänner 2023 in der Gruppe eine Urlauberin in Gröden wiederholt sexuelle Gewalt angetan zu haben. Das Urteil im Strafverfahren könnte bereits kommende Woche fallen.
US-Wahl 2024: Richter gewährte Klage gegen Musk wegen Betrugs
Der US-Tech-Milliardär und frühere Donald-Trump-Intimus Elon Musk muss sich einer zivilrechtlichen Klage wegen Betrugs und Vertragsbruchs rund um die Wahl 2024 stellen. Der US-Bundesrichter Robert Pitman gab am Mittwoch (Ortszeit) einer Klage statt, in der Musk vorgeworfen wird, Wähler vor der Präsidentenwahl mit einem Gewinnspiel betrogen zu haben. Die Klägerin habe glaubhaft argumentiert, dass sie keine wirkliche Chance auf einen Gewinn von einer Million Dollar gehabt habe.
Der Fall Benko: Chronologie eines beispiellosen Zusammenbruchs
Von einem Milliardenimperium zum Symbol für Misswirtschaft und strafrechtliche Ermittlungen: Innerhalb weniger Monate brach René Benkos Signa-Gruppe in sich zusammen. Nun hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft erstmals Anklage erhoben.
Nach Doppelmord in Rom: Verdächtiger Amerikaner nach Italien ausgeliefert
Ein 46-jähriger US-Amerikaner, der des Doppelmordes an seiner russischen Lebensgefährtin und der gemeinsamen mutmaßlichen Tochter beschuldigt wird, ist am Freitag von Griechenland nach Italien ausgeliefert worden. Der Verdächtige wurde mit einer Maschine der italienischen Luftwaffe nach Rom geflogen und dort in das Gefängnis Rebibbia eingeliefert.
Junge Frau stirbt bei Unfall auf Sardinien: Frau des Lufthansa-Chefs angeklagt
Vivian Spohr, 51-jährige Managerin und Ehefrau des Lufthansa-Chefs Carsten Spohr, ist auf Sardinien wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr angeklagt worden. Die Frau, die ein Haus an der Costa Smeralda besitzt, überfuhr am Dienstagmittag mit einem SUV eine 24-jährige Frau auf einem Fußgängerüberweg im Ferienort Porto Cervo im Norden der Insel. Das Opfer, Gaia Costa, starb noch an der Unfallstelle.
Berüchtigte Tate-Brüder wegen Vergewaltigung angeklagt
Britische Staatsanwälte haben erstmals bestätigt, 21 Anklagepunkte gegen die als Frauenhass-Influencer bekannten Tate-Brüder zugelassen zu haben. Es sei Anklage gegen Andrew und Tristan Tate wegen Straftaten wie Vergewaltigung, Menschenhandel und Körperverletzung an drei Frauen erhoben haben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Gruppenvergewaltigung in Gröden: Das hat die letzte Zeugin ausgesagt
Am 19. September fällt im Strafverfahren gegen drei Kosovaren, denen Gruppenvergewaltigung an einer Urlauberin in Gröden im Jänner 2023 zur Last gelegt wird, das Urteil. Am Freitag sagte die letzte Zeugin aus – die Hotelierin, in deren Betrieb sich laut Anklage ein Teil der Straftat zugetragen haben soll.
Covid-Maskenaffäre: Zerzer und Wegher sollen 6,7 Millionen Euro zahlen
Am 6. Mai könnte es für den Ex-Generaldirektor des Sanitätsbetriebes, Florian Zerzer und Verwaltungsdirektor Enrico Wegher teuer werden: Bei der Verhandlung am Rechnungshof in Bozen wird die dortige Staatsanwaltschaft von den beiden insgesamt 6.709.053,23 Euro fordern, die sie an den Sanitätsbetrieb zahlen sollen.
3 junge Leute im Natisone ertrunken: Feuerwehrleute und Sanitäter angeklagt
Ein entspannter Tag am Fluss endet in einer unfassbaren Katastrophe: 3 junge Menschen wurden von einem plötzlichen Hochwasser überrascht und verloren ihr Leben. Wer trägt die Verantwortung für diese Tragödie? Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind nun abgeschlossen.
Seilbahnunglück am Mottarone: Richterin will Änderung der Anklage
Die Vorverhandlungsrichterin von Verbania, Rosa Maria Fornelli, hat in Bezug auf das Seilbahnunglück vom Mottarone keine Entscheidung über den Antrag auf die Eröffnung des Hauptverfahrens, unter anderem gegen das Seilbahnunternehmen Leitner, getroffen. Stattdessen forderte die Richterin die Staatsanwaltschaft von Verbania auf, die Anklage abzuändern.
Fälschungen oder echt? Der Kunstkrimi um einen Südtiroler und 4 Bilder
Wegen Betrug und wegen des Verdachts, gefälschte Kunstwerke auf den Markt gebracht zu haben, muss sich ein 59-Jähriger Südtiroler im Februar am Bozner Landesgericht verantworten. Ihm wird zur Last gelegt, 4 Bilder mit gefälschten Echtheitszertifikaten ausgestattet zu haben. Im Zivilverfahren war er aber frei gesprochen worden – nach einer ebenso kuriosen wie unerwarteten Wende.
Prozess nach Mord an Förster: Anklage fordert lebenslange Haft
Im Juni 2022 wurde der Förster Fausto Iob im St.-Justina-See im Trentino tot aufgefunden. Ermittlern zufolge soll der Waldarbeiter David Dallago ihn erschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Haft für den mutmaßlichen Täter.
Warum Luis Durnwalder fürs Büro ausgerechnet Batterien kaufte
Er streckte das Geld aus eigener Tasche vor und rechnete es dann über den Sonderfonds ab: Wegen dieser Vorgehensweise muss sich der langjährige Landeshauptmann Luis Durnwalder auch 10 Jahre nach Ende seiner Amtszeit einem Verfahren stellen. Gestern ging es dabei unter anderem um den Kauf von Batterien: für private Zwecke oder tatsächlich fürs Büro?
Es hört nicht auf! Schon wieder Anklage gegen Luis Durnwalder
Die Nachwehen in Sachen Sonderfonds scheinen für Landeshauptmann a. D. Luis Durnwalder gar kein Ende nehmen zu wollen. Nachdem ihn die Staatsanwaltschaft am Rechnungshof bezichtigt hatte, dem Land Südtirol einen Imageschaden verursacht zu haben, hat nun die Bozner Staatsanwaltschaft nun wieder Anklage erhoben.
Schwer Vorwürfe: Polizisten sollen Personen bei Kontrollen gefoltert haben
Ein Polizeiinspektor und 4 Sicherheitsbeamte sind am Dienstag wegen mutmaßlicher Gewalttaten, die zwischen Juli 2022 und März 2023 begangen wurden, in Verona festgenommen worden. Den Vorwürfen zufolge sollen die Beamten bei Kontrollen mehrfach auf der Straße angehaltene Personen verprügelt und sie grundlos sadistisch behandelt haben.
Mordversuch von Vahrn: Ermittlungen gegen Ex-Partner abgeschlossen
Die Ermittlungen gegen jenen 44-Jährigen, der Mitte März in Vahrn seine Ex-Partnerin (40) am Hals gepackt und gewürgt haben soll, sind abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft hat nun den Antrag auf ein sofortiges Hauptverfahren gegen ihn beantragt. Der Vorwurf lautet auf versuchten Mord.
Warum Luis Durnwalder 375.000 Euro Schadenersatz zahlen soll
Nach 25 aufreibenden Jahren als Landeshauptmann hat sich Luis Durnwalder seinen Ruhestand sicher etwas ruhiger vorgestellt. Nach den Prozessen wegen der Abschussdekrete und zum Sonderfonds muss sich der Landeshauptmann a.D. wieder einem Verfahren stellen. Diesmal fordert die Staatsanwaltschaft von ihm 375.000 Euro.
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