Arbeitsmarkt
Wie es um Südtirols Arbeitsmarkt steht
Südtirols Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin stabil: Die Beschäftigung blieb im vergangenen Jahr hoch, die Arbeitslosenzahl niedrig, belegen aktuelle Astat-Daten. Zugleich schlummert bei den sogenannten Nicht-Erwerbspersonen eine Reserve, die dem Arbeitsmarkt derzeit noch fehlt.
Mütter im Job: „Wer niemanden hat, hat große Probleme“
Nach der Geburt zurück in den Job – für viele Frauen in Südtirol beginnt genau dann ein schwieriger Spagat. Eine neue Arbeitsmarkt-Studie zeigt: Immer mehr Mütter kehren nur noch mit befristeten Verträgen zurück, viele geben ihren Job ganz auf. Christa Ladurner von der Allianz für Familie erklärt im Interview, warum das so ist – und was sich dringend ändern müsste.
Achtung: Teilzeitfalle bei Arbeitseinstieg nach Mutterschaft unterschätzt
Wie sieht es mit dem Wiedereinstieg nach der Mutterschaft in Südtirol aus? Die Beobachtungsstelle für den Arbeitsmarkt des Landes Südtirol hat hierzu aktuelle Daten. Während die Rückkehr in den Beruf stark vom formalen Bildungsgrad abhängt, offenbaren die Zahlen eine potenzielle Gefahrenquelle: Ein beträchtlicher Teil der Frauen kehrt zu deutlich schlechteren Bedingungen in den Arbeitsmarkt zurück.
Arbeiten im Generationenvergleich: Was sich verändert hat – und was gleichbleibt
Die Arbeitswelt ist im Wandel. Technologische Entwicklungen, demografische Verschiebungen und veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen haben dazu geführt, dass heute mehrere Generationen mit unterschiedlichen Prägungen gleichzeitig im Erwerbsleben stehen. Besonders häufig werden dabei die sogenannten Babyboomer, die Generation X und die Generation Z miteinander verglichen. Der Blick auf ihre jeweiligen Anforderungen an Arbeit zeigt weniger Gegensätze als vielmehr unterschiedliche Schwerpunkte.
Der Südtiroler Arbeitsmarkt und seine Löhne
Niedrige Arbeitslosigkeit und im italienischen Vergleich relativ hohe Einkommen machen Südtirol zur Vorzeigeregion in Italien. Doch hohe Lebenshaltungskosten relativieren den Vorsprung. Ein Vergleich mit Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt, wie viel vom Lohn am Ende tatsächlich bleibt – und wo die Grenzen des Modells liegen.
„Neues Jahr, alte Probleme“: Der Fokus der Gewerkschaft im Jahr 2026
Vertragsverhandlungen, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, Einsatz für eine sozial gerechte Politik und eine zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik: Die gewerkschaftlichen Schwerpunkte für 2026 beschreiben die Landessekretäre der Gewerkschaft SGBCISL-Landessekretäre kürzlich als Probleme, die größtenteils noch nicht gelöst sind. Nach dem Motto „Neues Jahr, alte Probleme“.
Zukunftsfragen der Landwirtschaft: Fokus auf Arbeitskräftemangel
Obstwirtschaft, Arbeitsmarkt und gesellschaftliche Entwicklungen sind eng miteinander verflochten: Davon zeugt auch die bis auf den letzten Patz gefüllte Obstbautagung des Absolventenvereins landwirtschaftlicher Schulen im Sheraton Congress Zentrum in Bozen.
WaltherPark-Effekt: Mehr als jeder fünfte Angestellte war zuvor arbeitslos
Menschen, „die zuvor keinen unmittelbaren Zugang zum Arbeitsmarkt hatten“, habe die Eröffnung des WaltherParks in Bozen neue Chancen eröffnet.: Davon ist Arbeitslandesrätin Magdalena Amhof überzeugt. Den Beschäftigungseffekt des WaltherParks bestätigt auch die in der neuen Arbeitsmarkt-News veröffentlichte Analyse der Arbeitsmarktbeobachtung.
Auswanderungstrend: Südtirols Jugend strebt nach Österreich
Immer mehr junge Italiener wandern aus. Zwischen 2011 und 2024 haben 630.000 junge Menschen im Alter zwischen 18 und 34 Jahren Italien verlassen. Allein im Jahr 2024 wanderten 78.000 junge Italiener aus, wie aus einem neu veröffentlichten Bericht des Wirtschaftsinstituts CNEL hervorgeht.
Der Arbeitsmarkt brummt: So viele Beschäftigte wie seit 21 Jahren nicht
Die Beschäftigung in Italien ist im Oktober weiter gestiegen und hat den höchsten Stand seit 2004 erreicht. Nach Angaben des Statistikamtes Istat waren 24,2 Millionen Menschen beschäftigt. Die Erwerbstätigenquote kletterte auf 62,7 Prozent. Gleichzeitig ging die Arbeitslosenquote auf 6,0 Prozent zurück.
Dank gezielter Vermittlung: Job für 188 Menschen mit Behinderung gefunden
188 Menschen mit Behinderung haben im Jahr 2024 durch gezielte Vermittlungsmaßnahmen eine Anstellung gefunden: Das unterstreichen die neuesten, von der Arbeitsmarktbeobachtung des Landes Südtirol veröffentlichten Zahlen. Besonders hervorzuheben sei die Nachhaltigkeit dieser Vermittlungen: „76 Prozent der vermittelten Personen sind auch ein Jahr nach Beginn ihrer Beschäftigung noch beim selben Arbeitgeber tätig“, heißt es in der aktuellen Ausgabe der Arbeitsmarkt-News.
Verschiedene Generationen bei der Arbeit – So läuft es rund
Vom Generationenwechsel ist oft in der Unternehmensnachfolge die Rede – doch auch innerhalb von Teams treffen heute Welten aufeinander. Jung und Alt arbeiten Seite an Seite, und nicht immer läuft das reibungslos. Unterschiedliche Werte, Einstellungen und Arbeitsweisen führen leicht zu Spannungen. Führungskräfte sind dabei besonders gefordert.
Nur gesunde Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter
Motivierte und engagierte Mitarbeitende, geringere Fluktuation und weniger Krankenstände – dazu eine wachsende Attraktivität als Arbeitgeber: Die Vorteile betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) liegen auf der Hand. Wer als Unternehmen in die Gesundheit seiner Mitarbeitenden investiert, profitiert gleich doppelt. Entscheidend ist allerdings ein durchdachtes Konzept.
Und was, wenn ich meinen Job verliere …?
Ob berechtigt oder eher übertrieben – die Angst, die eigene Arbeit zu verlieren, kann das Wohlbefinden massiv beeinträchtigen. Neben Existenzsorgen führt sie häufig zu psychischen Belastungen bis hin zu Depressionen. Doch wie damit umgehen, wenn sich das Gefühl breitmacht, beruflich vor dem Aus zu stehen?
Krank zur Arbeit? Keine gute Idee
Mit Grippe, Magenkrämpfen oder pochenden Kopfschmerzen zur Arbeit zu erscheinen, ist keine Heldentat, sondern schlicht unvernünftig. Genau dieses Verhalten musste den Südtirolern noch vor einigen Jahren in besonders ausgeprägter Form attestiert werden. Inzwischen hat sich das Bewusstsein zwar spürbar verändert.
So viele Leute suchen in Südtirol einen Job
Südtirols Arbeitsmarkt präsentiert sich weiterhin robust. Wie aktuelle Daten des Landesstatistikamtes Astat zeigen, ist die Beschäftigung im zweiten Quartal 2025 stabil geblieben. Die Erwerbstätigenquote lag zwischen April und Juni bei 74 Prozent – exakt auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
ABSTIMMUNG: Was sagen Sie zu flexiblen Arbeitszeiten?
Die klassische 40-Stunden-Woche mit festen Arbeitszeiten verliert an Bedeutung. Stattdessen setzen immer mehr Unternehmen auf flexible Modelle, die sich besser mit den Anforderungen moderner Arbeitsmärkte und den Lebensrealitäten der Beschäftigten vereinbaren lassen.
Wie wollen junge Leute heute arbeiten?
Die Diskussion um die Generation Z, also jene jungen Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden, sorgt in Südtirol immer wieder für Schlagzeilen. Häufig werden sie als faul, verwöhnt und arbeitsscheu abgestempelt – ein Bild, das Personalexpertin Dorotea Mader im Gespräch deutlich zurückweist. „Es ist komplett überzogen und fast schon anmaßend, wenn man einer ganzen Generation solche Eigenschaften zuschreibt. In jeder Generation gibt es Menschen, die sich stärker einbringen, und andere, die weniger engagiert sind“, sagt Mader.
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