Artenschutz
700 Koalas erschossen: Akt des Mitgefühls – oder brutale Fehlentscheidung?
In Australien sind heftige Diskussionen entbrannt, nachdem die Behörden in einem Nationalpark etwa 700 Koalas aus Hubschraubern abgeschossen haben. Während die Regierung des Bundesstaates Victoria von einem Akt der Barmherzigkeit für die Beuteltiere spricht, sind viele Tierschützer entsetzt.
Fischereiverband Südtirol: Gewässerlebensräume im Vordergrund
Bei der 60. Vollversammlung des Fischereiverbandes Südtirol hat Präsident Heiss konkrete Maßnahmen gefordert, um die Verbesserung der Gewässerlebensräume energischer voranzutreiben. Steht ausreichend Platz zur Verfügung, gehen Revitalisierungen und Hochwasserschutz Hand in Hand.
Nach Wolf und Bär: Ist der Biber das nächste Problemtier?
Der Biber lässt sich beim Bau seines Reviers weder von Verkehr noch von Nähe zu Häusern und Menschen abhalten. Selbst in der Stadt fühlt er sich wohl. Über das Wiederaufleben der lange nahezu komplett verschwundenen Population freut sich nicht jeder. Von Julia Giertz
Gänsegeier zum Artenerhalt in die Wildnis entlassen
Auf Zypern wurden am Mittwoch 15 Gänsegeier in die Freiheit entlassen. Ein Jahr lang wurden die aus Spanien kommenden Vögel in Käfigen gehalten. Diese 15 Geier sollen jetzt den Bestand auf Zypern erhöhen: Nachdem die Tiere absichtlich vergiftet wurden, ist die Population dieser Vogelart nämlich auf 10 Gänsegeier geschrumpft.
Eselschwanz und gespreizte Hufe: Das ist der Davidshirsch
Der Milu oder Davidshirsch ist eine im Freiland ausgestorbene Hirschart. Die letzten überlebenden Exemplare wurden in europäische Zoos gebracht und haben dort überlebt. Der Bestand wird heute auf rund 5000 Tiere geschätzt. In ihrer Ursprungheimat, dem Feuchtgebiet Qilihai in China fühlen sich die geschützten Mulis immer noch am Wohlsten: Häufig kann man sie in den Sümpfen beim Schwimmen und Fressen sehen.
Zugunsten der Artenvielfalt: Bauern greifen später zur Mähmaschine
Es ist ein Interreg-Projekt, das Begeisterung bei den teilnehmenden Bauern geweckt hat und auch langfristig – weit über die Projektdauer hinaus – den Schutz der Wiesenvögel auf der Malser Haide ermöglichen will: Das Programm V-A Italien - Österreich 2014 – 2020, Nr. V7: „Wiesenbrüter in der Terra Raetica“, wofür die Gemeinde Mals die Trägerschaft übernommen hat.
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