Asien
Flutkatastrophe auf Sumatra: Zahl der Toten steigt auf 750
Im Katastrophengebiet auf der indonesischen Insel Sumatra steigt die Zahl der Todesopfer durch die verheerenden Überschwemmungen weiter. Mehr als 750 Menschen sind in den Fluten und bei Erdrutschen ums Leben gekommen, wie der Katastrophenschutz mitteilte. Die Zahl der Vermissten liegt mittlerweile bei rund 650, etwa 2.600 Einwohner wurden verletzt. Die Zahl der Opfer könnte noch weiter zunehmen, hieß es.
Weitere Festnahmen nach Großbrand in Hongkong
Im Zuge des schlimmsten Brands in der jüngeren Geschichte Hongkongs mit mindestens 128 Todesopfern sind acht weitere Personen festgenommen worden. Dabei handelt es sich laut der Anti-Korruptionsbehörde der Stadt um sieben Männer und eine Frau im Alter zwischen 40 und 63 Jahren. Insgesamt nahmen die Behörden bisher elf Personen fest. Führende Politiker und Offizielle in Hongkong gedachten unterdessen am Samstag mit einer Schweigezeremonie der Opfer des Hochhausbrands.
Thailands Regierungschefin nach Gerichtsurteil abgesetzt
Nur ein Jahr nach ihrem Amtsantritt muss Thailands Ministerpräsidentin Paetongtarn Shinawatra schon wieder abtreten. Das Verfassungsgericht des Königreichs entschied, dass die 39-Jährige, die bereits Anfang Juli suspendiert worden war, in einem geleakten Telefongespräch gegen ethische Grundsätze verstoßen habe und ihr Amt aufgeben müsse. Die Urteilsverkündung wurde live auf der Webseite des Gerichts übertragen.
Prekäre Waffenruhe zwischen Thailand und Kambodscha hält
Die prekäre Waffenruhe im Grenzgebiet zwischen Thailand und Kambodscha scheint weitgehend zu halten. Ein Reporter des Senders Channel News Asia berichtete am Mittwoch aus der Region, dass seit dem Inkrafttreten der Feuerpause in der Nacht auf Dienstag kein Artilleriefeuer mehr zu hören gewesen sei. Davor war es fünf Tage lang zu schweren Kämpfen gekommen.
Zehntausende in Thailand und Kambodscha auf der Flucht
Im Zuge der heftigen Kämpfe an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha sind immer mehr Menschen auf der Flucht. Allein in Thailand mussten sich laut Regierung mehr als 130.000 Bewohner in Sicherheit bringen. In Kambodscha sollen es Berichten zufolge rund 35.000 sein.
Vorsicht beim Geschenkeshopping: Chinesische E-Commerce-Giganten locken
Neue Online-Einkaufsmodelle verbreiten sich als Trend vor allem unter den ganz jungen Menschen. Extrem niedrige Preise und die Möglichkeit, an unauffindbare oder unerschwingliche Artikel zu kommen, ziehen immer mehr Menschen an. Selbst die E-Commerce-Giganten beobachten mit Sorge den Vormarsch der neuen Marktplätze, die vor allem in China angesiedelt sind. Aber wie immer ist es besser, beim Online-Einkauf vorsichtig zu sein, erklärt die Europäische Verbraucherzentrale.
2 Südtiroler, 198 Tage, 12 Länder und ein ganz besonderes Fahrzeug
Der Sarner Hartwig Messner (27) und seine Freundin Marina Tschager (25) – in sozialen Netzwerken auch als „Sarnar Toppar on Tour“ bekannt – verbindet die Reiselust. Aber so wie das Paar unterwegs ist, reist in Südtirol wohl sonst niemand. Wie die jüngste Tour verlief, was das Fahrzeug des Sarner Paares so besonders macht und wie es war, eine der gefährlichsten Routen der Welt zu fahren, hat Hartwig Messner im Interview mit STOL erzählt.
Franziskus strebt Dialog mit China an
Bei seinem ersten Besuch in Asien hat Papst Franziskus erneut China die Hand ausgestreckt. Er hoffe, „dass jene Länder eures Kontinents, mit denen der Heilige Stuhl noch keine vollständigen Beziehungen unterhält, nicht zögern, einen Dialog zum Wohl aller voranzutreiben“, sagte der 77-Jährige am Sonntag vor rund 100 asiatischen Bischöfen in Südkorea.
Thailand greift gegen Fruchtbarkeitskliniken durch
Nach dem Aufruhr um das in Thailand bei einer Leihmutter zurückgelassene Baby Gammy will das Gesundheitsministerium durchgreifen: Fünf der zwölf Kliniken, die künstliche Befruchtung anbieten, drohe die Schließung, teilte das Ministerium am Dienstag mit.
Zahl der getöteten Kinder in Afghanistan deutlich gestiegen
Die Zahl der im Afghanistan-Konflikt getöteten Kinder ist im ersten Halbjahr 2014 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um mehr als ein Viertel angestiegen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres habe der Konflikt 295 Kinder das Leben gekostet, teilte die Mission der Vereinten Nationen in Afghanistan (UNAMA) am Mittwoch in Kabul mit.
Afghanistan: Ghani nach vorläufigem Ergebnis Sieger der Präsidentenwahl
Die Stichwahl um das Präsidentenamt in Afghanistan hat der frühere Finanzminister Aschraf Ghani nach dem vorläufigen Ergebnis klar gewonnen. Allerdings betonte die Wahlkommission am Montag in Kabul, das Endergebnis könne nach der Überprüfung von Betrugsvorwürfen durch die Wahlbeschwerdekommission davon abweichen.
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