Autoindustrie
Eklat bei Tesla in Grünheide – Werksleiter gegen IG Metall
Drei Wochen vor der Betriebsratswahl ist es beim US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide bei Berlin zum Eklat zwischen der Werksführung und der IG Metall gekommen. Werksleiter André Thierig warf einem Gewerkschaftsvertreter vor, er habe eine Betriebsratssitzung heimlich aufgenommen. „Aus unbekannten Gründen zeichnete er die interne Sitzung auf und wurde dabei ertappt“, schrieb Werksleiter Thierig auf dem Portal X.
Selbstfahrende Autos bald auch in Italien?
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat einen europaweiten Vorstoß zur Entwicklung selbstfahrender Autos gefordert. Künstliche Intelligenz könne helfen, die angeschlagene Autoindustrie in Europa wieder zu stärken und die Verkehrssicherheit zu verbessern, sagte sie am Freitag auf der Italian Tech Week in Turin. Von der Leyen warb für eine „KI-zuerst“-Strategie in allen strategischen Industrien, insbesondere im Bereich der Mobilität.
Stellantis setzt Produktion in einem weiteren Werk aus
Der Autobauer Stellantis legt wegen der schwachen Nachfrage in Europa die Produktion in einem weiteren Werk in Frankreich vorübergehend still. Vom 27. Oktober bis zum 2. November werde die Produktion in Mülhausen im Nordosten des Landes gestoppt, teilten der Konzern mit Marken wie Opel, Peugeot, Fiat oder Chrysler und eine Gewerkschaft am Dienstag mit.
Milliarden-Kreditgarantie für Jaguar Land Rover nach Hacking
Nach einem schweren Cyberangriff auf den Automobilhersteller Jaguar Land Rover hat die britische Regierung Unterstützung in Milliardenhöhe zugesagt. Wie Technologieminister Peter Kyle am Sonntag mitteilte, werde die Regierung den Autobauer mit einer Kreditgarantie von „bis zu 1,5 Milliarden Pfund“ (1,72 Milliarden Euro) unterstützen, um die Lieferketten und Bargeldreserven des Unternehmens zu stützen, sowie „qualifizierte Arbeitsplätze“ in Großbritannien zu sichern.
Stellantis stellt Entwicklung der Wasserstoff-Technologie ein
Der italienisch-französische Autobauer Stellantis hat angekündigt, sein Entwicklungsprogramm für Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie einzustellen. Der Konzern begründet diesen Schritt mit der begrenzten Verfügbarkeit von Infrastruktur für Wasserstofftankstellen, dem hohen Kapitalbedarf sowie dem Mangel an ausreichenden Kaufanreizen für Verbraucher.
Europas Autobranche in Krise: „Das ist eine gefährliche Lage“
Europas Autoindustrie steckt in einer tiefen Krise. Die Ankündigung von Volkswagen, über Entlassungen und Werksschließungen nachzudenken, hat ein grelles Schlaglicht auf den Zustand der gesamten Branche geworfen. Wie ernst die Lage ist, erklärt der Chef des Brixner Automobilzulieferer Alupress, Oliver Janz.
So sieht ein Südtiroler Experte den Fall „Milano“
Der Fall „Milano“ sorgt über Italien hinaus für große Verwunderung. Bekanntlich drängte die Regierung in Rom Alfa dazu, sein neues SUV von Milano in Junior umzubenennen, weil es nicht im Stiefelstaat, sondern in Polen gefertigt wird. Populismus oder sinnvoller Eingriff? Das fragen wir Markenexperte Thomas Aichner von der Südtirol Business School.
„Ab 2030 bringen wir nur noch vollelektrische Autos auf den Markt“
Elektromobilität ist das Gebot der Stunde – auch für den Stuttgarter Autohersteller Mercedes Benz. In Italien allerdings zögern die Kunden noch, zu E-Autos zu greifen. Das hat im Wesenlichen 3 Gründe, erklärt der CEO von Mercedes-Benz-Italia, Marc Langenbrinck, der kürzlich anlässlich der Eröffnung des neuen Mercedes-Benz-Showrooms von Autoindustriale in Bozen zu Gast war.
VW-Dieselskandal: Digitales Klageregister eröffnet
Für die im Dezember zugelassene Musterfeststellungsklage der Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) gegen Volkswagen in Sachen Dieselskandal wurde mittlerweile beim Bundesamt für Justiz das digitale Klageregister eröffnet, in das sich die Geschädigten eintragen können.
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