Benko
Oberster Gerichtshof bestätigt U-Haft für René Benko
Der frühere Investor und Signa-Gründer René Benko ist Mitte Februar mit einer Haftbeschwerde beim Oberlandesgericht Wien abgeblitzt. Statt der erhofften Enthaftung bestätigte der Oberste Gerichtshof (OGH) nun die U-Haft, wie die „Kronen Zeitung“ am Montag online berichtete.
René Benko bleibt weitere zwei Monate in U-Haft
Der insolvente Signa-Gründer René Benko bleibt weiter in Untersuchungshaft. Sein Anwalt Norbert Wess hatte Beschwerde gegen die Fortsetzung der U-Haft eingebracht, das Oberlandesgericht (OLG) Wien gab dieser nicht Folge, denn es sieht nach wie vor „Tatbegehungsgefahr“ vorliegen. Die U-Haft werde daher für weitere zwei Monate bis 16. April 2026 fortgesetzt, wie aus einer Medieninformation des OLG Wien hervorgeht. Die Entscheidung ist rechtskräftig.
Archivierungen beantragt: Was von der Maxi-Aktion Romeo wirklich übrig bleibt
Im Dezember 2024 hatte ein vermeintlicher Schlag der Trienter Staatsanwaltschaft gegen eine mutmaßliche kriminelle Vereinigung mafiöser Natur Südtirol und das Trentino erschüttert. Ein Jahr später haben die Ermittler Bilanz gezogen.
Urteil in Benko-Prozess noch am Mittwoch: Schöffen beraten
Im zweiten Prozess gegen Signa-Gründer René Benko wegen des Verdachts der betrügerischen Krida am Innsbrucker Landesgericht wird es noch am Mittwoch ein Urteil geben. Der Schöffensenat zog sich gegen 15.45 Uhr zur Urteilsberatung zurück. Benko und seiner Ehefrau wird vorgeworfen, im Rahmen der Insolvenz Benkos als Einzelunternehmer 370.000 Euro an Bargeld, Schmuck und Uhren in einem Tresor bei Verwandten und damit vor den Gläubigern versteckt zu haben.
René Benko bleibt weitere zwei Monate in U-Haft
Das Straflandesgericht Wien hat die U-Haft gegen den Tiroler Investor René Benko um zwei weitere Monate bis 12. Jänner verlängert. Das Gericht gehe weiterhin von „dringendem“ Tatverdacht und Tatbegehungsgefahr aus, heißt es in einer Aussendung am Montag.
Fall „Romeo“: Die Uhr tickt
Es ist fast so weit: Wie gestern durchsickerte, wird die Trienter Anti-Mafia-Staatsanwaltschaft die Maxi-Erhebung im Fall „Romeo“ schon nächste Woche abschließen. Dann haben die Verdächtigen 20 Tage Zeit, um die Ermittler von ihrer Unschuld zu überzeugen. Gelingt das nicht, wird Anklage erhoben.
Benko-Prozess: „Die nächsten Verfahren kommen wie das Amen im Gebet“
Einen Einblick in die Seele seines Mandanten wollte Verteidiger Norbert Wess nicht geben. „Herr René Benko ist ein Kämpfer“, sagte der Anwalt eher ausweichend nach dem ersten Urteil gegen den Ex-Milliardär. Das Landesgericht Innsbruck hatte den 48-Jährigen kurz zuvor zu zwei Jahren Haft wegen Gläubiger-Schädigung verurteilt.
VIDEO | Das Urteil: Benko zu zwei Jahren Haft verurteilt
Der gestrauchelte frühere Immobilien-Tycoon und Signa-Gründer René Benko ist am Landesgericht Innsbruck wegen betrügerischer Krida von einem Schöffensenat zu einer unbedingten zweijährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
LIVE | Benko: „Das ist an Zynismus nicht zu überbieten“ – Morgen geht's weiter
René Benko, der sich zu Beginn seiner Einvernahme vor Richterin Andrea Wegscheidet am heutigen Dienstag „nicht schuldig“ bekannte, verwies auf die vergangene Woche eingebrachte Gegenäußerung. Dort habe er mit seinen Verteidigern „alles akribisch und im Detail ausgearbeitet“. Auch wenn er keine weiteren Fragen beantworten wollte, merkte er jedoch an, dass für ihn die Ausführungen der WKStA „an Zynismus nicht zu überbieten“ sei. Der Prozesstag ist für heute beendet – morgen geht es weiter. STOL ist wieder LIVE dabei.
LIVE | Benko: „Das ist an Zynismus nicht zu überbieten“ – Morgen geht's weiter
René Benko, der sich zu Beginn seiner Einvernahme vor Richterin Andrea Wegscheidet am heutigen Dienstag „nicht schuldig“ bekannte, verwies auf die vergangene Woche eingebrachte Gegenäußerung. Dort habe er mit seinen Verteidigern „alles akribisch und im Detail ausgearbeitet“. Auch wenn er keine weiteren Fragen beantworten wollte, merkte er jedoch an, dass für ihn die Ausführungen der WKStA „an Zynismus nicht zu überbieten“ sei. Der Prozesstag ist für heute beendet – morgen geht es weiter. STOL ist wieder LIVE dabei.
Benko vor Gericht – Ex-Milliardär droht lange Haftstrafe
Unter großem Medien-Interesse muss sich der österreichische Investor und Ex-Milliardär René Benko erstmals vor Gericht verantworten. Dem Gründer des Immobilien- und Handelsimperiums Signa wird vorgeworfen, dass er angesichts seiner drohenden Pleite als Einzelunternehmer erhebliches Vermögen verschleiert und damit seine Gläubiger geschädigt habe. Auf STOL berichten wir ab 9 Uhr für Sie live aus dem Gerichtssaal.
Signa: Benko erhob Einspruch gegen zweite Anklage
Der Gründer des in die Insolvenz gerutschten Immobilienunternehmens Signa, René Benko, hat Einspruch gegen die zweite gegen ihn erhobene Anklage wegen betrügerischer Krida erhoben. Dies teilte am Montag ein Sprecher des Innsbrucker Landesgerichts auf APA-Anfrage mit. Nun wird das Oberlandesgericht Innsbruck (OLG) mit dem Fall befasst. Damit war bisher nur eine Anklage - ebenfalls wegen betrügerischer Krida - gegen den Tiroler rechtskräftig und wird Mitte Oktober verhandelt.
Signa Holding verbuchte im Jahr vor Insolvenzantrag massive Verluste
Der operative Verlust der Signa Holding hat sich im Jahr vor ihrer Pleite auf rund 650 Mio. Euro belaufen. Das teilte Christof Stapf am Freitag in seinem fünften Bericht an die Gläubiger mit. Der Bericht liegt der APA vor. Damit wurde erstmals das genaue Ausmaß des Verlusts im letzten Jahr vor dem Insolvenzantrag Ende November 2023 beziffert. Einem Gutachten von Deloitte Financial zufolge trat die materielle Insolvenz bereits spätestens im November 2022 ein.
Benkos erster Strafprozess könnte in Wien stattfinden
Der erste Strafprozess für René Benko könnte in Wien stattfinden. Sein Anwalt, Norbert Wess, hat laut einem Bericht der Tageszeitung „Der Standard“ beantragt, dass eine allfällige Hauptverhandlung nicht in Innsbruck, sondern in Wien stattfindet. Eine Sprecherin des Obersten Gerichtshofs (OGH) bestätigte das gegenüber der Zeitung. Die Anklage gegen Benko war Mitte Juli am Straflandesgericht in Innsbruck eingebracht worden, rechtskräftig ist sie noch nicht.
Der Fall Benko: Chronologie eines beispiellosen Zusammenbruchs
Von einem Milliardenimperium zum Symbol für Misswirtschaft und strafrechtliche Ermittlungen: Innerhalb weniger Monate brach René Benkos Signa-Gruppe in sich zusammen. Nun hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft erstmals Anklage erhoben.
Benko-Auktion beendet: Was die wertvollsten Stücke einbrachten
Die Versteigerung der begehrtesten Stücke aus der früher von René Benko genutzten Villa Ansaldi in Sirmione am Gardasee ist beendet – vom Designerstuhl bis zum Aufsitzmäher wurde geboten, was noch an den Glanz eines gefallenen Immobilienkönigs erinnerte.
Teilerfolg für Signoretti – Ermittlungen in der Causa „Romeo“ laufen aber weiter
Das Kassationsgericht in Rom hat die Beschlagnahme von Paolo Signorettis Geräten für unrechtmäßig erklärt. Für die Ermittlungen gegen René Benko, Heinz Peter Hager und weitere Verdächtige hat das Urteil jedoch nur begrenzte Auswirkungen.
Signa: 710 Mio. Forderungen gegen GmbH, Bruchteil anerkannt
Im Rahmen der Insolvenzverfahren über Gesellschaften im Nahbereich der Laura-Privatstiftung des insolventen Signa-Gründers René Benko gibt es Neuigkeiten: Gegen die insolvente Herkules Holding GmbH (vormals Laura Holding GmbH) mit Sitz in Innsbruck wurden am Mittwoch am dortigen Landesgericht in einer Berichts-und Prüfungstagsatzung zwar knapp 710 Mio. Euro an Forderungen angemeldet, davon aber lediglich 35.158,93 Euro anerkannt.
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