Berge
Mit Likes und Klicks am Abgrund – Kritik an Berg-Influencern
Die Kamera blickt in schwindelerregende Tiefen, während sich Magnus Midtbø auf dem Matterhorn mit abnehmender Kraft über Eis und Felsen kämpft. Sein Youtube-Video von dem Viertausender in der Schweiz wurde bislang millionenfach angesehen und hat eine Lawine der Kritik ausgelöst. Denn der Norweger stieg nach eigenen Angaben ohne Alpin-Erfahrung und ohne Bergführer auf den Gipfel, auf dem schon Hunderte Menschen ihr Leben verloren haben.
ABSTIMMUNG: Berg, Meer oder See – was bevorzugen Sie?
Zum heutigen Internationalen Tag der Berge ruft der Alpenverein Südtirol (AVS) dazu auf, den alpinen Raum als Lebensgrundlage, Rückzugsort und Naturerbe zu bewahren. In einer Zeit, in der die Belastung der Bergwelt durch Tourismus, Infrastruktur und Klimawandel stetig zunehme, mahnt der AVS zu einem grundlegenden Umdenken.
Tag der Berge: „Alpinen Raum in Südtirol schützen“
Zum heutigen Internationalen Tag der Berge ruft der Alpenverein Südtirol (AVS) dazu auf, den alpinen Raum als Lebensgrundlage, Rückzugsort und Naturerbe zu bewahren. In einer Zeit, in der die Belastung der Bergwelt durch Tourismus, Infrastruktur und Klimawandel stetig zunehme, mahnt der AVS zu einem grundlegenden Umdenken.
Tag der Kinderrechte: AVS setzt sich für Umweltschutz ein, viele Aktionen für Kinder
Kinder haben das Recht, in einer sauberen, gesunden und nachhaltigen Umwelt aufzuwachsen – auch in Südtirol. „Es sollte daher das Anliegen der gesamten Gesellschaft sein, die Umwelt – im Besonderen noch intakte Lebensräume im alpinen Gebiet – zu schützen“, sagt AVS-Präsident Georg Simeoni zum Tag der Kinderrechte, der am morgigen Donnerstag stattfindet.
Alpenverein warnt vor „unterschätzten Gefahren“ am Berg neben Lawinen
Der Winter rückt immer näher, die Skisaison steht in den Startlöchern: Passend dazu warnt der Österreichische Alpenverein (ÖAV) vor „unterschätzten Gefahren“ für Skifahrer und Tourengeher im alpinen Gelände. Demnach werden vor allem „Stürze und Abstürze“ in ihrer Gefährlichkeit oftmals falsch wahrgenommen.
Sesvennahütte: Arbeiten abgeschlossen, neue Pächter bereit für Wintersaison
Alles neu macht der Herbst: Die Sanierung der Sesvennahütte auf 2.256 Metern ist abgeschlossen, die Unterschriften unter den Pachtvertrag sind gesetzt, nun können die Vorbereitungen für die Wintersaison beginnen. „Ab Februar ist die Hütte wieder in Betrieb, die Reservierungen können bereits vorgenommen werden“, heißt es in einer Aussendung des Südtiroler Alpenvereins (AVS).
„Das sind die gefährlichsten Fehler am Berg“
Nach dem tragischen Lawinenunglück an der Vertainspitze am vergangenen Wochende spricht der Sprecher der Bergrettung Sulden, Christian Knoll, über Selbsteinschätzung, gefährliche Fehler am Berg und warum gute Ausrüstung noch lange kein sicheres Tourenwissen ersetzt.
Die Stille, die Orte des Alleinseins
Hans Rieder beschreibt in seinem Text die Berge nicht als Bühne des Erfolgs, sondern als Raum der Ruhe, des Nachdenkens und der Heimatverbundenheit. In der Stille der Natur entdeckt er Gelassenheit und findet im Wechsel der Jahreszeiten Spiegelbilder des Lebens.
Unterwegs über die Almen ohne Angst vorm Herdenschutzhund
Eine Wanderung über Südtirols Almen kann schnell gefährlich werden – und das nicht nur, wenn man Bär oder Wölfen über den Weg läuft. Auch mit Herdenschutzhunden kann es, bei falschem Verhalten, zu unangenehmen Zwischenfällen kommen, im schlimmsten Fall sogar zu Bissen. Das hat sich auch im abgelaufenen Almsommer wieder gezeigt. Noch handelt es sich zwar um Einzelfälle. Dennoch sehen Experten Handlungsbedarf.
Zauberhafte Berglandschaft: Rosengarten und Latemar angezuckert
Weißes Erwachen am Karerpass: In der Nacht fiel Schnee bis auf 1.700 Meter und überzuckerte Rosengarten und Latemar. Nadine Wieser hat die märchenhafte Berglandschaft aus der Karersee-Siedlung bei kühlen 2 Grad Celsius im Video festgehalten.
Was macht ein Goldfisch im Himalaya? Furore
Keine künstliche Suspense, kein unnötiges Chichi. Einfach nur drei Kletterer, ein Gipfel und ein „Goldfisch“. Das sind die Zutaten für die Doku „MERU – The Ascent of the Goldfish“ (zu Deutsch: MERU – Der Aufstieg des Goldfisches), die beim Filmfest St. Anton gewonnen hat. Ach ja: Und einer der begnadeten Alpinisten ist ein Südtiroler.
Nach Tragödie von Kirgistan: „Solche Gefahren sind auch in den Alpen möglich“
Zwölf Tage lang saß Natalia Nagowizyna mit gebrochenem Bein auf rund 7.200 Metern Höhe am Pik Pobeda in Kirgistan fest. Am Samstag gaben die Retter auf, die Alpinistin wurde für tot erklärt. „Die Alpen sind zwar nicht so hoch, doch auch hierzulande kann es zu solchen Gefahrensituationen kommen“, weiß Dr. Hermann Brugger, langjähriger Leiter des Eurac-Instituts für alpine Notfallmedizin.
„Der Spiegel“ über Massentourismus in Südtirol: „Einheimische protestieren zu Recht“
Das Problem des Massentourismus in Südtirol hat nun auch die Aufmerksamkeit eines der größten deutschen Nachrichtenmagazine erlangt. In einem Leitartikel mit dem Titel „Die Einheimischen protestieren zu Recht!“ widmet sich „Der Spiegel“ der Situation rund um die überlaufenen Hotspots in den Südtiroler Bergen – allen voran der Seceda.
EU-Abgeordnete will fahrlässige Bergtouristen zur Kasse bitten
Lara Magoni warnt vor einer wachsenden Zahl unnötiger Rettungseinsätze in den Bergen und fordert klare Konsequenzen für verantwortungsloses Verhalten. Die EU-Parlamentarierin sieht nicht nur öffentliche Ressourcen, sondern auch die Sicherheit der Retter gefährdet.
Sicherheit in den Bergen: 28 Feldwebel schließen Spezialausbildung ab
28 frisch ernannte Feldwebel der Carabinieri haben erfolgreich ein Ausbildungsmodul zur Sicherheit in den Bergen erfolgreich abgeschlossen. Der Lehrgang fand im Ausbildungszentrum der Carabinieri für alpines Training statt und war Teil des Spezialisierungskurses „Forst-, Umwelt- und Agrarlebensmittelschutz“.
Gletscherschmelze in den Alpen heuer besonders früh
Es sieht nicht gut aus für die Alpengletscher in diesem Jahr: Das legt der Gletscherschwundtag nahe. Es ist der Tag, an dem der Winterschnee geschmolzen ist und es an die Substanz der Gletscher geht. Der Tag lag in der Schweiz in diesem Jahr vergleichsweise sehr früh, wie Gletscherforscher Andreas Bauder von der ETH Zürich berichtete. Er geschah je nach Gletscher bereits Ende Juni/Anfang Juli. „Die Situation dürfte in den gesamten Alpen ähnlich sein“, sagte Bauder.
Wanderleiter pochen auf Qualität und Sicherheit bei geführten Touren
Der Verein der Wanderleiter Südtirol unterstützt die jüngsten Aussagen von Thomas Zelger, Präsident der Landesberufskammer der Berg- und Skiführer, und betont die Bedeutung von Professionalität und Sicherheit bei geführten Wandertouren.
Everest in sieben Tagen – Experten warnen: „Gefährlicher Höhen-Turbo“
Ein neuer Trend sorgt in der Bergsteiger-Szene für heftige Diskussionen: Mit Xenon-Gas und Hypoxietraining soll die aufwendige Höhenanpassung quasi über Nacht möglich sein. Jetzt warnen Forscher – darunter auch ein Team von Eurac Research in Bozen – eindringlich vor dieser riskanten Methode.
Alpenverein mit Knigge gegen Rücksichtslosigkeit auf Hütten
Der Österreichische Alpenverein (ÖAV) ortet eine zunehmende „Rücksichtslosigkeit“ auf seinen Hütten. Daher wurde gemeinsam mit den Partnerorganisationen aus Deutschland und Südtirol (AVS) ein aktualisierter „Hüttenknigge“ mit zehn Regeln veröffentlicht. Dieser soll Gäste für ein respekt- sowie verantwortungsvolles Verhalten am Berg sensibilisieren und insbesondere in Hinblick auf problematische Trends wie Doppelreservierungen oder hohen Ressourcenverbrauch informieren.
Zweites Gipfelkreuz auf Zugspitze für Halbschuhalpinisten
Das begehrte Selfie unter dem Gipfelkreuz auf der Zugspitze gibt es ab sofort ohne einen einzigen Schritt in unwegsamem Gelände. Neben dem bisherigen Kreuz auf ausgesetztem Fels existiert nun auf Deutschlands höchstem Berg (2.962 Meter) ein zweites. Es steht überdacht und trockenen Fußes erreichbar in einer Ausstellung in der Gipfelstation.
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