Bergrettung
Riesige Lawine in Pfitsch: 36-Jähriger verschüttet und reanimiert
Zu einem großangelegten Lawineneinsatz ist es am heutigen Ostersonntag in Pfitsch gekommen. Unterhalb der Grabspitze wurde ein italienischer Tourist von einer Lawine verschüttet. Er konnte geborgen werden, musste von den Einsatzkräften jedoch reanimiert werden. Der 36-jährige Skibergsteiger aus der Provinz Vicenza wurde im kritischen Zustand ins Krankenhaus nach Bozen geflogen.
Pilotprojekt: Die Drohne als Bergretter einsetzen
Drohnen zur Unterstützung von Rettungskräften und für Lastentransporte in extremen Gebirgsgegenden wird großes Potenzial bescheinigt. Dies wurde nun auch bei der Abschlussveranstaltung des zweijährigen Interreg-Projekts START2 im Bozner NOI-Techpark deutlich.
Lawinen in den italienischen Alpen: Heuer bereits 32 Todesopfer
2026 wird als tragisches Jahr für die italienischen Alpen in Erinnerung bleiben. Seit Anfang 2026 sind 32 Menschen ums Leben gekommen, das ist ein Negativ-Rekord in Europa. Zum Vergleich: In Frankreich kamen 30 Menschen ums Leben, in Österreich 29, meldeten die Europäischen Lawinenwarnsysteme EAWS.
Österreich: Sieben Tote durch Lawinenabgänge seit Freitag
Die massiven Schneefälle Ende der Woche haben in ganz Österreich die Lawinengefahr verschärft - und auch zu zahlreichen Unfällen geführt. Mit teils dramatischen Folgen: Insgesamt sieben Menschen sind seit Freitag durch Schneebretter getötet worden. Zahlreiche Personen wurden verletzt. Im Bundesland Tirol und Vorarlberg gilt inzwischen auch landesweiter AT-Alarm, auch in Südtirol ist die Lawinengefahr in weiten Teilen des Landes groß. Vor Aktivitäten außerhalb der gesicherten Bereiche wurde ausdrücklich gewarnt.
Lawinenunglück bei Meran 2000: 50-jähriger Tourengeher tot geborgen
Nach einem Lawinenabgang im Gebiet Vorderer Plattinger bei Meran 2000 ist ein 50-jähriger Tourengeher ums Leben gekommen. Der Mann konnte nach stundenlanger Suche von den Einsatzkräften nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden.
Trentino: Lawinen fordern zwei Todesopfer – Auch Aiut Alpin im Einsatz
Der Lawinenwinter hält an: Nach dem tödlichen Unglück im Vinschgau vor wenigen Tagen sind am Samstag auch im Trentino zwei Skitourengeher ums Leben gekommen. Insgesamt wurden bei drei Lawinenabgängen acht Personen erfasst. Zwei Männer, beide um die 40 Jahre alt, überlebten das Unglück nicht.
Lawine am Speikboden löst Einsatz aus – Niemand verschüttet
Keine 24 Stunden nachdem zwei Finnen im Vinschgau von einer Lawine in den Tod gerissen wurden, wurde heute im Ahrntal auch Alarm geschlagen: Am frühen Nachmittag löste sich eine Lawine am Speikboden außerhalb der Skipiste. Nach mehrstündiger Suche konnte Entwarnung gegeben werden – niemand war von den Schneemassen mitgerissen worden.
„Manche Suchaktionen dauern Monate“ – Bergrettungschef Hellrigl über die Suche nach Vermissten
Über 100 Einsatzkräfte, Drohnen, Suchhunde und modernste Ortungstechnik: Wenn in Südtirol ein Mensch vermisst wird, greift ein minutiös abgestimmtes System ineinander. Thomas Hellrigl, Landesleiter der Bergrettung Südtirol, gibt Einblick in die Abläufe, die Technik und die schwierigen Entscheidungen, die bei der Suche nach Vermissten getroffen werden müssen.
Doppelter Lawinenalarm: Einsätze am Tonalepass und an der Marmolata
Im Trentino ist es am Donnerstag zu zwei Lawinenabgängen gekommen. Betroffen waren die Marmolata sowie das Gebiet rund um den Tonalepass. In beiden Fällen waren Skitourengeher involviert. Rettungshubschrauber und Bergrettung wurden alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen gab es keine Verletzten.
Wer zahlt, wenn in Südtirol am Berg etwas passiert
Mit Flip-Flops im Klettersteig – und der Hubschrauber hebt ab. 8,9 Millionen Euro kostet die Flugrettung Südtirol jährlich – während der Großteil der rund 1.800 Bergrettungseinsätze von Ehrenamtlichen völlig unentgeltlich geleistet wird. Auf dem schmalen Grat zwischen Leichtsinn, Extremsport und echter Notlage stellt sich die heikle Frage: Wer soll für Rettungseinsätze am Berg zahlen – und ab wann?
Ahrntal: 52-Jähriger stirbt unter Lawine vor den Augen seiner Ehefrau
In Rein in Taufers im Tauferertal hat sich am Montagnachmittag ein tragisches Bergunglück ereignet. Bei einem Lawinenabgang am Riesernock verlor ein 52-jähriger Mann aus Ungarn sein Leben. Er war mit seiner Frau unterwegs, die unverletzt blieb.
Spektakuläre Rettungsaktion in Sand in Taufers – Bei Eisfall abgestürzt
Im Zuge einer spektakulären Rettungsaktion sind gestern zwei bayrische Kletterer von einem Eisfall in Sand in Taufers unterhalb der Wasserfallspitz auf 1500 Metern geborgen worden. Einer der beiden war rund 50 Meter abgerutscht und hatte sich dabei verletzt.
Lawinenabgang auf Skipiste: Nachtübung in Pfelders
In der Nacht auf Samstag wurde im Skigebiet Pfelders eine realitätsnahe Lawinenübung durchgeführt. Angenommen wurde ein Lawinenabgang auf eine Skipiste mit mehreren ganz und teilweise verschütteten Personen. Unter erschwerten Bedingungen und bei Dunkelheit trainierten die Einsatzkräfte das koordinierte Vorgehen bei einem Lawineneinsatz.
Wenn eine Bergtragödie alles verändert: Vom Einsatz bis zur Trauerbewältigung
So atemberaubend und majestätisch Berge auch sein mögen, bleiben sie unberechenbar und bergen Gefahren. Immer wieder kommt es zu tödlichen Bergunfällen – eine Tragödie für Angehörige und auch Belastung für die Einsatzkräfte. Wie gehen Hinterbliebene mit einem solchen Verlust um? Und was, wenn ein Bergretter nach einem Einsatz selbst Hilfe braucht?
Bei eisiger Kälte verirrt – Bergretter schildert dramatischen Einsatz am Wilden Freiger
Wie berichtet, hatten am Samstag zwei Bergsteiger (28) aus Polen am Wilden Freiger großes Glück : Nach dem Gipfelaufstieg verloren sie bei Einbruch der Dunkelheit die Orientierung und setzten einen Notruf ab. Der Notarzthubschrauber Pelikan 1 und die Bergrettung Ridnaun/Ratschings konnten sie bergen – unterkühlt, aber sonst unverletzt. Eine Nacht bei minus zehn Grad auf über 3000 Metern hätte das Paar wohl kaum überlebt.
Dorf Tirol: Beim Wandern gestürzt – Bergrettung Meran rückt aus
Zu einem Einsatz auf einem Wanderweg in Dorf Tirol wurde heute die Bergrettung im AVS Meran gerufen. Eine Person war gestürzt und hatte sich eine Hüftverletzung zugezogen. Die Bergretter brachten sie mit der Trage zum Rettungstransportwagen.
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