Bärenproblematik
Nach Angriff auf Pilzsammler nahe Wohngebiet: So geht es mit dem Bären weiter
Entgegen der Polemik der Tierschützer rund um den Angriff auf den 33-jährigen Pilzsucher im Trentino am Samstag, bestätigen die Experten: Der Pilzsucher aus dem Piemont wurde von einem Bären angegriffen und das Verhalten des Bären als gefährlich eingestuft - was eine potenzielle Entnahme des Tieres nicht ausschließt.
Nach Bären-Attacke auf Urlauber: Verwaltungsgericht blockiert Abschuss
Das Verwaltungsgericht Trient hat die vom Trentiner Landeshauptmann erlassene Verordnung zum Abschuss der Bärin, die vor wenigen Tagen einen 43-jährigen Touristen aus Frankreich in der Gemeinde Drò attackiert und verletzt hat, ausgesetzt.
Schon wieder: Radfahrer von Bär verfolgt – Entnahme angeordnet
Nach der Attacke eines Bären auf einen 43-jährigen Touristen am Dienstag, hat sich am gestrigen Mittwoch im Trentino erneut ein Vorfall mit einem Großraubtier ereignet: Ein Bär verfolgte einen Radfahrer, glücklicherweise jedoch ohne diesen zu verletzten.
Tod von Andrea Papi: Fall wird archiviert – „Ein Schlag aus heiterem Himmel“
Die Staatsanwaltschaft Trient hat am Mittwoch den Antrag auf Abweisung der Klage wegen Totschlags gegen den Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti und den Bürgermeister von Caldes, Antonio Maini, im Zusammenhang mit der Tötung von Andrea Papi durch den Bären JJ4 unterzeichnet. Nun meldet sich der Vater des Opfers mit einer emotionalen Botschaft zu Wort.
Das Trentino rüstet sich: „Bärenwacht“ soll für Sicherheit sorgen
Über 100 Bären tummeln sich im Trentino und immer öfter kommen sie den Menschen gefährlich nah. Vor rund 2 Wochen jagte ein Bär den Wahlhelfern in Caldes im Val di Sole einen gehörigen Schrecken ein. Eine Woche darauf, nur wenige Kilometer entfernt, die nächste Sichtung: Ein Bär im Zentrum von Malè – während eines Festes mit Kindern. Die Bevölkerung hat Angst. Nun will die autonome Provinz Trient handeln und setzt erste Maßnahmen.
Schockmomente im Trentino: Bär verfolgt 2 junge Spaziergänger
Es ist der Albtraum vieler, für 2 junge Leute wurde er am Samstag Realität: Während eines Spaziergangs im Val di Sole lief ihnen plötzlich ein Bär über den Weg und verfolgte sie. Das Exemplar war im vergangenen Jahr bereits Gegenstand zahlreicher Vergrämungsversuche.
Bärenspuren 450 Meter vor Wohngebiet – „Gehe nicht mehr gern in den Wald“
Christian Auer unternahm am Montag einen Spaziergang mit seiner Freundin in unmittelbarer Nähe von Eppan. Mitten auf dem Forstweg stieß das Paar auf einen großen Haufen Tierlosung. Schnell war klar, dass es sich hierbei nur um die Spuren eines Bären handeln konnte. „Früher war das meine übliche Laufstrecke. Heute gehe ich nicht mehr gerne in den Wald. Ich will nicht enden wie Andrea Papi“, erklärt Auer gegenüber STOL.
Abruzzen: Bärin dringt in Wohnhaus ein und plündert Keller
Nicht nur in Trentino-Südtirol, sondern auch in den Abruzzen sorgt das Thema Braunbären seit geraumer Zeit für Schlagzeilen. Nachdem die Bärin „Gemma“ vor einer Woche eine Torte aus der Küche eines Hotels gestohlen hatte, ist das Tier in der vergangenen Nacht in ein Wohnhaus in der Gemeinde Scanno (L'Aquila) eingedrungen.
Abschuss von Bärin F36 – Fugatti: „Wir ziehen vor den Staatsrat“
Das Verwaltungsgericht Trient hat am Montag die Abschussverordnung für die Problembärin F36 ausgesetzt. Der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti hat nun angekündigt, dass man diese Entscheidung nicht hinnehmen wolle: „Wir werden unverzüglich Einspruch beim Staatsrat einlegen und hoffen auf eine Revision.“
Salvini: „Trient und Bozen sollen bei Wolf und Bär selbst entscheiden“
Bei einem Wahlkampfauftritt im Trentino hat Matteo Salvini am Wochenende das brisante Thema Bär und Wolf angeschnitten: Der Lega-Chef betonte, dass die Zuständigkeit für die Großraubtiere nicht in Rom sondern bei den autonomen Provinzen Bozen und Trient liegen müssten.
Jaufental: „Der Bär ist mit großer Geschwindigkeit auf uns zugelaufen“
Panik bei 2 jungen Wipptalern am Samstag in Jaufental: Sie waren am späten Vormittag auf dem Weg zur Mittagsspitze (2049 Meter) am Ende des Tals, als oberhalb der Waldgrenze plötzlich ein ausgewachsener Bär auf sie zustürmte. Sie versuchten ruhig zu bleiben und langsam abwärts zu gehen. Später rannten sie bis ins Tal hinunter, so schnell sie konnten. Der Schock sitzt tief. Enttäuscht sind sie von den Behörden.
Fang der Bären M49 und M57: Verfahren gegen Fugatti eingestellt
In der Affäre um den Fang und die anschließende Haltung im Wildtiergehege Casteller im Trentino der Problembären M49 und M57 hat der Untersuchungsrichter das Strafverfahren gegen den Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti eingestellt.
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