EURAC
Europas Energie: Abhängiger als gedacht?
Déjà-vu liegt in der Luft: Vier Jahre nach dem letzten Preisschock zu Beginn des Ukrainekrieges steht Europa erneut vor einer Energiekrise. Hat man die Zeit genutzt, um energieunabhängiger zu werden? Wolfram Sparber, Leiter des Instituts für erneuerbare Energie an der Eurac, zieht Bilanz und analysiert, woher Italien seine Energie bezieht.
„GEMEINschaftsPLÄTZE“ als Wohnhilfe: Caritas und Eurac starten Projekt
„GEMEINschatfsPLÄTZE“ ist der Titel eines neuen Projekts, das die Caritas mit dem Forschungszentrum Eurac Research mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds in den kommenden zwei Jahren umsetzen wird. Ziel ist es, Menschen ohne festen Wohnsitz oder mit unsicheren Wohnverhältnissen den Zugang zu Wohnraum zu erleichtern und ihre soziale Teilhabe zu stärken. In dieses Projekt eingebunden sind die Gäste bzw. Nutzerinnen und Nutzer der 3 Caritas-Dienste Domus (für Menschen in Wohnungsnot), Odòs (für Haftentlassene) und Flüchtlingsberatung.
Bewusstsein für Geschichte früh stärken
Erinnerungskultur und historisches Bewusstsein sollen künftig noch stärker in den Mittelpunkt rücken. Das Bildungsressort bereitet dafür eine umfassende Aktualisierung der Lehr- und Lernmaterialien zur Geschichte Südtirols vor und entwickelt mit der Jugendarbeit neue Wege, um Jugendlichen einen zeitgemäßen Zugang zur Vergangenheit zu ermöglichen.
Minusgrade bremsen Denken aus
Wer auch nur für eine kurze Zeit starker Kälte ausgesetzt ist, denkt messbar langsamer. Denn: Auch eine kurzzeitige Belastung durch tiefe Temperaturen kann das Denken von Menschen buchstäblich „einfrieren“ lassen, die Reaktionszeit verlängern und die Entscheidungsfindung beeinträchtigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mit Probanden in einer Klimakammer, die in Zusammenarbeit von Südtiroler und Innsbrucker Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durchgeführt wurde.
Mit Charité Berlin „Chancen nutzen, um die Bevölkerung länger gesund zu halten
Südtirol und Berlin sollen in den Bereichen Gesundheit, Biomedizin und Innovation noch stärker zusammenarbeiten: Um dieses Thema zu besprechen, haben sich heute eine Delegation der Charité - Universitätsmedizin Berlin und Vertretern der Eurac Research, des NOI Techparks, des Südtiroler Sanitätsbetriebs mit Gesundheitslandesrat Hubert Messner an der Spitze getroffen.
Eurac Research eröffnet Konferenz für nachhaltige Stadt- und Raumplanung
Eine Woche lang ist Bozen Treffpunkt für alle, die sich mit Stadt- und Raumplanung beschäftigen. Vom 9. bis zum 12. Dezember kommen mehr als 250 Teilnehmende aus über 47 Ländern in den NOI Techpark, wo die fünfte Ausgabe der SSPCR stattfindet.
Eurac Studie: Neues Gerät verfünffacht Überlebenszeit unter Lawinen
Wer unter einer Lawine verschüttet wird, hat bislang nur wenig Zeit: Im Schnitt tritt der Tod durch Erstickung innerhalb der ersten 35 Minuten ein. Eine neue Studie von Eurac Research liefert nun Hoffnung für Skitourengeherinnen, Alpinisten und Retter: Ein tragbares Gerät kann die Überlebenszeit im Schnee um ein Vielfaches verlängern.
Das sind die schönsten Streuobstwiesen Südtirols
Goldgelb leuchten die Äpfel, dazwischen grasen Gänse unter knorrigen Bäumen: Was wie eine Idylle aus vergangener Zeit wirkt, ist in Südtirol Schauplatz einer besonderen Meisterschaft. Die Initiative Baumgart kürt jedes Jahr die wertvollsten Streuobstwiesen des Landes – und lenkt damit den Blick auf eine Kulturlandschaft, die fast verschwunden ist.
Eurac-Studie: Künstliche Teiche über 1600 Meter „fragwürdige Strategie“
Der Unterschied zwischen sogenannten Libellengesellschaften wird je nach Höhenlage immer deutlicher: Das ergab eine Studie von Eurac Research, die jüngst in einer renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift erschien. Doch „alpine Libellenarten sind nicht imstande, künstliche Gewässer über 1600 Metern zu nutzen“, kritisiert Hauptautor Felix Puff die „fragwürdige Strategie“, künstliche Teiche in höheren Lagen anzulegen, um die Biodiversität zu fördern.
Everest in sieben Tagen – Experten warnen: „Gefährlicher Höhen-Turbo“
Ein neuer Trend sorgt in der Bergsteiger-Szene für heftige Diskussionen: Mit Xenon-Gas und Hypoxietraining soll die aufwendige Höhenanpassung quasi über Nacht möglich sein. Jetzt warnen Forscher – darunter auch ein Team von Eurac Research in Bozen – eindringlich vor dieser riskanten Methode.
Hermann Brugger: Gierig auf Neues
Ruhestand? Dieser Begriff klingt für Hermann Brugger fast ein wenig fremd. Ruhe gönnt er sich höchstens nachts, und Stehenbleiben kommt nicht infrage. Dafür ist er viel zu neugierig auf all das, was er in seinen fast 74 Lebensjahren vielleicht noch nicht entdeckt oder erforscht hat. „Ich war immer schon auf der Suche nach Neuem, einfach neu-gierig“, sagt der langjährige Leiter des Eurac-Instituts für alpine Notfallmedizin – und meint das wörtlich.
Ohne Tier, mit Hirn: Neue Wege der biomedizinischen Forschung
In den Labors des Instituts für Biomedizin von Eurac Research sind die ersten Organoide für wissenschaftliche Untersuchungen bereit. Die Forscher züchten Organoide – winzige Nachbildungen menschlicher Organteile, die aus Stammzellen gewonnen werden – und setzen sie in spezielle Mikrochips ein, die es ermöglichen, ihr Wachstum und ihre Reaktion auf Reize und Medikamente zu untersuchen. Diese Methode erlaubt es, Krankheiten auf innovative Weise zu erforschen und Therapien zu testen, und eröffnet neue Wege für eine ethische, auf Gesundheit und Prävention ausgerichtete medizinische Forschung.
Claudia Reiterer: „Jede Frau nimmt einem Mann den Job weg“
Wie haben sich die Medien in den vergangenen Jahren verändert, warum sind immer noch zu wenige Frauen in Führungspositionen? Die renommierte österreichische Journalistin Claudia Reiterer (57) spricht im Interview über 20 Jahre Medienwandel, den Verlust journalistischer Tiefe im Zeitalter digitaler Schnelllebigkeit – und warum klassische Medien heute wichtiger sind denn je. Sie erklärt, wie Social Media zur Gefahr für die Demokratie wurde, weshalb Frauen in Führungspositionen immer noch um Anerkennung kämpfen – und wie sie mit Hass im Netz umgeht.
Mobilität neu denken: Bequem, flexibel und ohne Emissionen
Zum Schutz des Klimas wird es nichts weniger als eine Verkehrswende brauchen: Dabei soll die Mobilität der Zukunft nicht nur klimafreundlich, sondern auch menschenfreundlich sein. Doch wie wird sie aussehen? Was wird und was muss sich insbesondere in unseren Städten ändern? Antworten darauf gibt Wolfram Sparber, Leiter des Institutes für erneuerbare Energie von Eurac Research.
Wohnkosten: Für ein Drittel der Südtiroler schwer zu stemmen
Dass Wohnen in Südtirol teuer ist, ist allseits bekannt. Wie sehr Miete, Kredit und laufende Kosten das Budget der Südtiroler belasten, zeigt eine neue Studie: Demnach tut sich mehr als ein Drittel der Befragten schwer, die monatlichen Ausgaben fürs Wohnen zu stemmen.
Energie aus Obstwiesen: Agri-Fotovoltaik soll die Zukunft sein
Südtirol ist ein Vorreiter in der Wasserkraft, hinkt jedoch bei der Solarenergie hinterher. Im Vergleich zu anderen italienischen Regionen wird pro Quadratkilometer wenig Solarenergie erzeugt, auch weil der Platz für große Anlagen fehlt. Eine Lösung könnte Agri-Fotovoltaik sein.
Corona-Aufarbeitung: Zwischen Lernprozess und Tribunal
„Die Impfkritiker erwarten sich von der Eurac-Studie keine Aufarbeitung im Sinne eines Lernprozesses, sondern das Jüngste Gericht oder zumindest ein Tribunal im Stile der französischen Revolution.“ Ein Kommentar von Chef von Dienst, Klaus Innerhofer.
Die Stimme der Bevölkerung zum Klimawandel
Am 4. Dezember hat der Klimabürgerrat seine Überlegungen und Vorschläge zum Südtiroler Klimaplan 2040 der Südtiroler Landesregierung vorgestellt. Auch in Trient arbeitete eine repräsentative Bevölkerungsgruppe an Impulsen für die Stadtverwaltung zum Umgang mit dem Klimawandel. In einer Presseaussendung informiert die Eurac Research über die Möglichkeit, an einem Runden Tisch zu diesen Themen teilzunehmen.
Studie: Ein Drittel weniger Schnee in den Alpen
23 Prozent weniger Schneefall in den Nordalpen, nahezu eine Halbierung im südlichen der Alpen: Zwischen 1920 und 2020 haben die Schneefälle im gesamten Gebirgszug deutlich abgenommen, insgesamt um 34 Prozent. Das geht aus einer von Eurac Research koordinierten Studie hervor, die im „International Journal of Climatology“ veröffentlicht wurde.
Hitze, Starkregen: „Es braucht auch in Südtirol eine Anpassungsstrategie an den Klimawandel“
Die Wissenschaft warnt: Extremwetterereignisse wie Starkregen und Hitzewellen werden in den kommenden Jahren in Südtirol aufgrund der Erderwärmung zunehmen. „Wir müssen uns anpassen“, sagt Michael Pörnbacher, Wissenschaftler am „Center for Climate Change and Transformation“ an der Eurac, „denn die 1,5-Grad-Celsius-Grenze haben wir wohl schon längst überschritten“.
Der lange Kampf der Frauen für mehr Rechte
Die Geschichtswissenschaft war lange Zeit von Männern dominiert, sie „machten“ Geschichte. „Wir wollen den Blick auf die Frauen in der Vergangenheit lenken und ihr Engagement aufzeigen“, sagt Historikerin Chiara Paris. Im Rahmen einer Tagung sprach sie am Dienstag an der Eurac über Frauenbewegungen in Südtirol.
„Der Tourismus darf sich nicht nur als Sündenbock sehen“
Experten aus Europa, Asien und der Golfregion haben vergangene Woche 2 Tage lang in Bozen über die Zukunft des Tourismus diskutiert. Nicht fehlen konnte dabei das Thema des Übertourismus oder „Overtourism“. Wie damit umgehen? Wie schlimm ist die Situation in Südtirol? Und wer ist im Recht: Kritiker oder Touristiker?
Südtiroler Restaurants nutzen wenig regionale Produkte
Es heißt oft: „Regional einkaufen!“ Viele Menschen sind dafür und halten sich auch daran. Doch warum wird in Südtiroler Restaurants nicht gerade oft mit regionalen Produkten gearbeitet? Dieser spannenden Frage sind Eurac-Wissenschaftler auf den Grund gegangen.
Eurac: Wenn die Psyche nach einem Bergunfall nicht zur Ruhe kommt
Der Traumtag am Berg kann schnell mit einem Trauma enden – ein Unfall, auch wenn er glimpflich ausgeht, setzt Betroffenen mitunter noch lange schwer zu. 20 Prozent der unfallchirurgisch behandelten Patienten leiden 6 Monate nach einem Alpinunfall unter Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung. Das hat ein interdisziplinäres Team der Medizinischen Uni Innsbruck unter der Leitung von Katharina Hüfner mit Unterstützung des Bozner Forschungszentrums Eurac Research erstmals erhoben.
Agrotourismus-Weltkongress in Bozen
3 Tage lang ist Bozen aktuell der Nabel der Welt, wenn es um Ferien auf dem Bauernhof geht. Bis zum Samstag, 18. Mai, treffen sich Experten aus 35 Ländern zum Agrotourismus-Weltkongress in der Eurac, um über Chancen und Herausforderungen dieser Tourismusform zu diskutieren. Das Motto: „Agritourism is more!“ – Urlaub auf dem Hof ist mehr.
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