Energiekosten
Damit die Stromrechnung nicht plötzlich steigt: Das müssen Sie jetzt tun
Viele Stromkundinnen und –kunden in Südtirol sollten sich jetzt dazu aufraffen, einen Blick auf ihren bisherigen Vertrag zu werfen. Denn mit 1. April 2024 wird der „Geschützte Grundversorgungsdienst“ für Strom und Gas abgeschafft. Das könnte bei einigen für eine böse Überraschung sorgen. Warum, das erklärt Gunde Bauhofer, Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale in Bozen.
Innichen: Neue Hoffnung für das Erlebnisbad Acquafun
Es ist bei der Bevölkerung mindestens genauso beliebt wie bei den Feriengästen – das Innichner Erlebnisbad Acquafun. Nachdem es die Gemeindeverwaltung im Vorjahr wegen der horrend gestiegenen Energiekosten geschlossen hat, will es der neue Verwaltungsrat des Acquafun nun schnellstmöglich wieder öffnen. Wann ist es soweit?
Alpinpool Meransen – Frage „zusperren ja oder nein“ wird kommen
Die Bilanzänderung hat der Mühlbacher Gemeinderat zwar einstimmig genehmigt. Die Diskussion im Vorfeld aber war ziemlich hitzig: Konkret spießte sich die Diskussion an einem zusätzlichen Betrag, der für das Hallenbad Alpinpool in Meransen vorgesehen war.
Warum ausgerechnet in Südtirol der Strom so teuer ist
In Italien sind die Strompreise beständig die höchsten im europäischen Vergleich. Obwohl unser Land selbst sehr viel Strom produziert, müssen auch Südtirolerinnen und Südtiroler für die elektrische Energie überdurchschnittlich viel bezahlen. Woran das liegt?
Strom, Gas, Sprit: So teuer war’s wirklich
2022 war das Jahr der explodierenden Energiepreise – das haben auch die Familien und Betriebe in Südtirol gespürt. Strom kostete im Schnitt doppelt so viel wie das Jahr zuvor, Erdgas knapp 60 Prozent mehr und Diesel um gut 20 Prozent. Das Landesstatistikamt Astat hat die Preise nun im Detail analysiert.
Wärmepumpe: Lohnt sich der Einbau auch in Südtirol?
Ein teurer Winter in Sachen Heizkosten geht zu Ende – und der nächste kommt bestimmt. Wer in Zukunft nicht schon wieder einen Batzen Geld mit Öl, Gas oder Strom verbrennen will, muss sich nach einer Alternative umsehen. Hier kommt die Wärmepumpe ins Spiel. Aber zahlt sich eine solche Anlage in Südtirol überhaupt aus? Wo kommt diese Lösung überhaupt in Frage? Gibt das Land einen Beitrag? Diese und andere Fragen beantwortet Ulrich Santa, Generaldirektor der Agentur KlimaHaus.
Schulen und Büros des Landes: Wie schaut es mit Energiesparen aus?
Obwohl im Corona-Jahr 2021 viele Angestellte von daheim aus arbeiteten und Schulen wegen Fernunterricht geschlossen blieben, blätterte das Land eine Rekordsumme für Heizung und Strom hin. Das geht aus dem Energie-Report der Landesverwaltung hervor. Wird zu wenig fürs Energiesparen getan?
Warum Sie Strom sparen, obwohl die Waschmaschine länger läuft
Strom ist sehr teuer, wer hier spart, hilft der Brieftasche und der Umwelt. Beim Waschen machen viele aber einen Fehler, der Geld kostet. Denn ein kürzeres Waschprogramm heißt nicht automatisch, dass damit weniger Strom verbraucht wird. Im Gegenteil.
Gewerkschaft: „Rentner wegen Energiekosten von Armut bedroht“
Die Abschaffung des Rabatts auf Treibstoffe und die hohen Gaskosten beunruhigen die Gewerkschaft. Laut LGR/SPI-Generalsekretär Alfred Ebner besteht die Gefahr eines weiteren Anstiegs der Inflation und damit einer Verarmung der Pensionisten.
So viel Strom und Geld fressen die Geräte in Ihrem Haushalt
Beim Öffnen der Stromrechnung beschleicht uns schon seit Längerem ein ungutes Gefühl. Wie viel wird es diesmal sein? Und vor allem: Wer hat den vielen Strom „gefressen“? In unserer interaktiven Grafik sehen Sie 18 Geräte, die fast in jedem Haushalt verwendet werden. Mit einem Klick erfahren Sie, wie viel Strom und damit Geld sie verbrauchen. + von Evi Palma
Wegen Energiekosten: Erlebnisbad Acquafun schließt
Die Gemeinde Innichen hat beschlossen, die Tätigkeit des Erlebnisbades Acquafun bis auf Weiteres stillzulegen. Der Hauptgrund liege vor allem in den „enorm gestiegenen Energiekosten, die den Gemeindehaushalt an den Rand seiner Kapazitäten bringen“.
Wo Skilifte geschlossen bleiben
Zuerst die Pandemie, dann extrem schneearme Winter, jetzt enorme Energiepreise: Die Skigebiete erwischt es eiskalt. Vor allem kleinere Anlagen müssen sich erst durchrechnen, ob sich das Aufsperren in diesem Winter überhaupt auszahlt. Ein Blick in die Nachbarprovinz zeigt, wie die Rechnung in einigen Fällen aussieht. + Von Lorenzo Baratter/Michaela Taroni
Stromkosten sparen: Fotovoltaikanlagen für den Balkon
Mini-Fotovoltaikanlagen können eine Lösung für die etwas kleinere Brieftasche sein. „Sie sind kostengünstig in der Anschaffung und bei gezielter Nutzung rechnen sie sich schon nach wenigen Jahren“, erklärt die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) in einer Aussendung.
Rienzner: „Bei der Heimholung der Energie wurde schwache Arbeit geleistet“
Er nimmt sich kein Blatt vor dem Mund: Rudi Rienzner. Der Direktor des Südtiroler Energieverbandes (SEV) sagt im STOL-Interview, man könnte den Strompreis in Südtirol autonom gestalten, hätte man vor Jahren eine Regulierungsbehörde errichtet. Das sei ein großes autonomiepolitisches Versäumnis, sagt Rienzner. Und: „Bei der Heimholung der Energie wurde schwache Arbeit geleistet, es hat an Kompetenz gefehlt.“ Ein Gespräch über die Strompreise, über politische Versäumnisse und die Polarisierung in der Diskussion.
Giudiceandrea: „Wer mehr verbraucht, soll auch mehr bezahlen“
Südtirols Landesregierung stellte am Dienstag ein Entlastungspaket für Bürger und Betriebe vor. In groben Zügen zumindest. Ein Kernelement der Hilfen zielt auf den Konsum der privaten Haushalte ab, der aufrechterhalten werden soll mittels Einmalzahlungen. Nutznießer sollen nicht nur niedrige Einkommen, sondern der Mittelstand sein bis zu einem ISEE-Wert von 40.000 Euro. Was Südtirols Wirtschaft dazu sagt, lesen Sie hier.
Bald ein Hallenbad weniger im Pustertal? Es ist ein paar Sekunden vor 12
Triste Aussichten was die Hallenbäder im Pustertal betrifft: Zu den Schulden kommen nun die hohen Energiekosten. Ob die Schließung der Cascade in Sand in Taufers abwendbar ist, ist nicht gewiss. Auch die Betreiber der Hallenbäder Bruneck und Innichen schauen sorgenvoll Richtung Winter.
„Die Politik in Südtirol muss selbst aktiv werden und nicht immer auf Rom warten“
Es sei völlig unverständlich, dass man in Südtirol nicht schon längst dafür gesorgt habe, dass man bei der Gestaltung des Strompreises unabhängig sei, sagt der Vorsitzende des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbundes (ASGB), Tony Tschenett. Und er fordert, dass die heimische Politik dringend handle: „Die Politik muss selbst aktiv werden und nicht immer auf Rom warten“, sagt Tschenett.
„Nicht zu verstehen, warum die Südtiroler so hohe Strompreise zahlen müssen“
Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) schlägt Alarm: „Die extrem gestiegenen Energiekosten belasten die Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe bereits jetzt, und dabei ist die kalte Jahreszeit noch nicht angebrochen“, sagt Verbandspräsident Manfred Pinzger. Es müsste dringend etwas unternommen werden, um die Unternehmen und die Bürger zu entlasten. Der HGV-Präsident fordert einen Energietisch in Südtirol und eine Entkoppelung des Strompreises vom Gaspreis. Ein Gespräch.
Gratis-Strom von Balkon oder Terrasse: So einfach geht das!
Strom ist sauteuer – aber es gibt ihn auch gratis. Schon mit einem recht günstigen Photovoltaik-Bausatz auf Balkon oder Terrasse können Sie die Stromrechnung auf Jahre hinaus senken. Die Checkliste von s+ zeigt, was Sie vor der Installation beachten müssen und wie Sie sich den Steuervorteil von 50 Prozent sichern. + Von Dr. Hubert Berger
In Südtirol höchste Preissteigerungen in Italien: „Wie kann das sein?“
Die Statistik der staatlichen Verbraucherzentrale, wonach Südtirol mit den höchsten Preissteigerungen für Strom, Gas, Heizöl und festen Brennstoffen konfrontiert ist, wirft laut Tony Tschenett, dem Vorsitzenden des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbundes (ASGB), viele Fragen auf, die umgehend von den zuständigen politischen Stellen zu beantworten seien.
„Mit diesen Kosten überleben unsere Betriebe nicht“
„5000 Euro im Monat für Strom – das war im Jahr 2021. Heuer zahlt dasselbe Restaurant 15.000 Euro“, rechnet hds-Präsident Philipp Moser vor: „10.000 Euro pro Monat an Mehrkosten – wer kann so etwas einfach so wegstecken?“, fragt er. „Unsere Betriebe brauchen Hilfe – und zwar jetzt.“ Die Politik in Südtirol müsse Verantwortung übernehmen. „Mit diesen Kosten überleben unsere Betriebe nicht“, sagt Moser im Gespräch mit STOL.
Strom sparen: Soll ich einen funktionierenden Kühlschrank ersetzen?
Viele alte Haushaltsgeräte gelten als Stromfresser. Um zu sparen, heißt es daher oft: Moderne Geräte anschaffen. Die sind ja energieeffizienter. Doch die kosten meist mehrere Hundert Euro, wenn nicht gar einen vierstelligen Betrag. Also: Wie sinnvoll ist der Neukauf etwa eines Kühlschranks wirklich, wenn man einen Blick aufs Stromsparen, auf den Geldbeutel und auf die Umwelt wirft? Und wann zahlt sich eine Reparatur noch aus? + Von Simone Andrea Mayer
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