Erdbebenkatastrophe
Am 26. März: Kirchensammlung für Erdbebenopfer
„Nach dem schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien sind wir als Kirche zur Solidarität mit den Betroffenen und zu konkreter Hilfe aufgerufen“, ist Generalvikar Eugen Runggaldier überzeugt. Die Kirchensammlung bei den Gottesdiensten am kommenden Sonntag, 26. März 2023, kommt aus diesem Grund den Erdbebenopfern zugute.
Italiener tot aus Trümmern geborgen
Angelo Zen, ein 60-jähriger Unternehmer aus Venetien, war geschäftlich in der Türkei, als das schwere Erdbeben den Süden des Landes an der Grenze zu Syrien erschütterte. Italienische Suchtrupps haben nun in der Millionenstadt Kahramanmaras die Leiche des Geschäftsmannes aus den Trümmern geborgen.
Türkei: Italienischer Geschäftsmann nach Beben nun tot geborgen
„Leider wurde der leblose Körper von Angelo Zen aufgefunden. Wir haben die Familie bereits informiert und über unsere Botschaft in der Türkei die Rückführung des Leichnams nach Italien eingeleitet. Ich bin den Angehörigen in ihrer Trauer verbunden“: Das schreibt Außenminister Antonio Tajani in einem Tweet.
„Schnelle Hilfe für Erdbebenopfer ist lebensnotwendig“
4 Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Syrien und in der Türkei spitzt sich die Lage weiter zu. Die Caritas-Einsatzkräfte vor Ort arbeiten gemeinsam mit Freiwilligen rund um die Uhr, um die Menschen mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen. Auch in Südtirol ist die Solidarität groß. Auf den Spendenkonten der Caritas sind bereits 40.000 Euro eingegangen. „Jede Spende hilft uns, den Menschen beizustehen, die der Kälte schutzlos ausgeliefert sind “, bedankt sich Caritas-Direktorin Beatrix Mairhofer und bittet um weitere Unterstützung.
Kind gerettet - Rettungsmann bricht in Tränen aus
Die Bergung von Todesopfern zehrt an den Kräften der Rettungsmannschaften im Erdbebengebiet in der Türkei und Syrien. Doch immer wieder werden Überlebende aus den Trümmern gerettet – darunter auch kleine Kinder. Wie sehr dieser Einsatz belastet zeigt ein Handyvideo aus der Türkei – nach erfolgreicher Rettung eines Kindes bricht ein Retter in Tränen aus.
Caritas: „Die Menschen vor dem Erfrierungstod retten“
Nach den verheerenden Erdbeben in der Türkei und in Syrien sind Tausende Menschen auf Hilfe angewiesen. Die Nothilfe der Caritas ist bereits voll angelaufen. Die Südtiroler Caritas hat dafür 20.000 Euro aus ihrem Katastrophenfond bereitgestellt und bittet um weitere Unterstützung: „In den Erdbebengebieten herrscht Winter. Es geht jetzt darum, die Menschen vor dem Erfrierungstod zu retten“, sagt Caritas-Direktorin Beatrix Mairhofer.
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