Erziehung
Soll ich mein Kind religiös erziehen? Oder es später selbst entscheiden lassen?
Eltern wollen für ihre Kinder nur das Beste. Gehört eine religiöse Grundeinstellung dazu? Oder ist es besser, wenn sie sich später selbst dafür oder dagegen entscheiden? Zu diesen Fragen hat der bekannte Theologe Albert Biesinger ein Standardwerk geschrieben: „Kinder nicht um Gott betrügen“ ist der Titel des Buchs, das in 17. (!) Auflage vorliegt. Im „Sonn(der)tag“ erklärt der emeritierte Tübinger Universitätsprofessor, welchen Vorteil religiös erzogene Kinder haben und wie ihnen Eltern dieses Plus fürs Leben mitgeben können.
Kinder großziehen, später weniger Rente? Jetzt wird diskutiert
Anerkennung von Erziehungszeiten, früherer Pensionsantritt für Mütter und mehr Unterstützung bei kranken Kindern: Zwei Gesetzentwürfe der SVP-Abgeordneten Renate Gebhard bringen Bewegung in eine seit Jahren blockierte sozialpolitische Debatte.
Wenn das Internet zur Sucht wird: Das sind Warnsignale für Eltern
„Immer mehr Kinder und Jugendliche verspüren Druck und Ängste. Das hängt auch mit dem steigenden Internetkonsum zusammen, insbesondere mit der Nutzung der sozialen Medien“, berichtet Michael Reiner, Leiter der Abteilung Beratung und Information bei Young & Direct. Bei welchen Anzeichen sollten Eltern reagieren? Müssen Verbote her?
„Schulzeit sollte nicht um 14.30 Uhr enden“
Wenn die Bildungszeiten vereinheitlicht werden, dann sollte der Unterricht in der Grund- und Mittelschule nicht nur von 8 Uhr bis 14.30 Uhr stattfinden, sondern bis 15.30 Uhr oder 16 Uhr verlängert werden: Dafür spricht sich der stellvertretende SVP-Arbeitnehmerchef Andreas Pramstraller aus.
So bringe ich Kindern Tischmanieren bei
Manche Eltern von Kleinkindern kennen das nur zu gut: Trotz aller Mühen, dem Nachwuchs den Gebrauch des Löffels anzugewöhnen, bedient dieser sich weiter unbeeindruckt mit der Hand – oder gar mit beiden Händen aus Teller oder Schüssel. Und das selbst bei den Großeltern und im Restaurant.
Wenn Worte Kinderseelen verletzen
Die Zeiten, als der Lehrer im Klassenzimmer den Rohrstock schwingen durfte, sind zum Glück längst vorbei. Doch eine gewisse körperliche Züchtigung finden erstaunlich viele Eltern bis heute sinnvoll. Dabei ist für Forschende längst belegt, dass Körperstrafen für die Erziehung nicht hilfreich sind – und die Kinder im schlimmsten Fall für ihr Leben zeichnen. Darauf will der Tag für gewaltfreie Erziehung am heutigen Dienstag aufmerksam machen.
Schüler über das Heim in Auer: „Wir fühlen uns hier nicht mehr wohl“
Die Lage im Schülerheim Wasserfall in Auer spitzt sich zu: zu wenig und ständig wechselnde Erzieher, die kaum deutsch sprechen, festgelegte Tagesabläufe, die nicht eingehalten werden, Kontrollen, die fehlen. Bei einem Elternabend am Sonntag sollen die Probleme auf den Tisch kommen und Lösungen gefunden werden.
„Ein Signal, dass sich in der Kirche eben doch was ändert“
Seit vergangenen Herbst hat mit Sr. Gudrun Leitgeb erstmals eine Frau am Vinzentinum in Brixen das Amt der Spiritualin übernommen – vorher hatten immer Priester diesem Aufgabe. In einem Gespräch berichtet die Tertiarschwester, wie die ersten Monate waren und wie Jugendlichen religiöse Impulse aufnehmen.
Institutionelle Gewalt führt kulturelles Problem vor Augen
„Gewalt an Frauen ist ein gesellschaftliches Problem, das führt uns die traurige Geschichte von Giulia Cecchettin einmal mehr schonungslos vor Augen“, betont die SVP-Landesfrauenreferentin und Kammerabgeordnete Renate Gebhard. Die Parlamentarierin verweist darauf, dass durch entwürdigende und herabstufende Aussagen vonseiten offizieller Institutionen und ihrer Vertreter das Opfer und seine Familie erneut Gewalt erfahren würden.
Als Kindergärtnerin von Bayern nach Südtirol: Eine Geschichte des Scheiterns
Sibylle* kommt aus Niederbayern und ist dort leitende Erzieherin in einem Kindergarten. Alle Ausbildungsstufen, die man in Deutschland in diesem Bereich erklimmen kann, hat Sibylle absolviert. 7 Jahre lang hat das gedauert. Damit, so dachte sie, könnte sie bestimmt auch in Südtirols Kindergärten einen guten Job finden. Wie sich herausstellte, lag Sibylle mit dieser Vorstellung falsch. Vom System enttäuscht, kehren sie und ihr Partner, ein Südtiroler Maschinenbauingenieur, dem Land jetzt den Rücken. Ein Erfahrungsbericht, der zeigt, was hinter dem vielbeklagten Brain-Drain aus Südtirol stecken kann.
Nur mal kurz den Haushalt schmeißen: Ein Papa erzählt
Aus der traditionellen Rollenverteilung auszubrechen – das ist viel leichter gesagt als getan. Immer noch sind Hausarbeit und Kinderbetreuung in Südtirol hauptsächlich Sache der Mütter. Der Prozentsatz der Väter, die sich im care-Bereich engagieren, liegt laut einer ASTAT-Studie aus dem Jahr 2021 immer noch im einstelligen Bereich. Einer davon ist Gabriele Mery aus Vahrn.
Aktion scharf gegen Jugendkriminalität: Wie sehen Sie das?
Rom diskutiert weiter über eine härtere Gangart gegenüber jugendlichen Straftätern. Als Maßnahme, auf die sich die Ministerien am wahrscheinlichsten einigen könnten, gilt, dass Jugendliche schon ab 14 verhaftet werden könnten, wenn sie in flagranti beim Drogenhandel erwischt würden oder gegenüber Beamten gewalttätig wären. Doch auch andere Maßnahmen stehen zur Debatte.
Kindergartenjahr in Lana eröffnet: „Wege, die zum Glück führen“
Wie schaffen wir es, ein glückliches Leben zu führen? Wie schaffen wir es, auch Kinder darin zu begleiten, ihren Weg zu ihrem persönlichen Glück zu finden? Diesen Fragen ist der Theologe Don Paolo Renner beim Eröffnungskollegium des Kindergartensprengels Lana nachgegangen.
Familienberatungsstelle: Neue Herausforderungen, erhöhter Andrang
Neue Herausforderungen, neue Projekte: Der Verein „Familienberatungsstelle Pater Maximilian Kolbe“ schaut nach der diesjährigen Vollversammlung mit Zuversicht in die Zukunft. Er bietet Beratung rund um die Familie an: bei psychologischen Problemen, Erziehungsfragen, bei Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt.
Künstliche Intelligenz: Wie Eltern ihre Kinder sensibilisieren können
Die Nutzung von künstlicher Intelligenz in Schulen und Universitäten ist ein umstrittenes Thema. Jedoch ist sie da und wird auch nicht wieder verschwinden. Doch wie sieht es mit der Nutzung im Kinderzimmer aus? Was können Eltern tun, wenn die Kinder anfangen, ChatGPT für Hausaufgaben oder auch im Alltag als Chatpartner zu nutzen? + von Elena Hartmann
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