Felssturz
Massiver Erdrutsch bedroht sizilianische Stadt – 1500 Personen evakuiert
Die Bilder, die Drohnen liefern, sind dramatisch: Ein gigantischer Erdrutsch frisst sich durch Niscemi (Provinz Caltanissetta), eine Stadt mit rund 25.000 Einwohnern im Osten Siziliens. Ein ganzer Stadtteil wurde bereits von den Erdmassen verschlungen. Straßen und Gebäude wurden schwer beschädigt. Etwa 1.500 Menschen mussten evakuiert werden, das Umland ist weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Mehrere Stadtviertel wurden vorsorglich vollständig geräumt.
Weg mit dem Schlamm: Freiwillige rücken zu Putzaktion in Weiler Weissenried aus
Als Ende Mai ein gewaltiger Bergsturz das Walliser Dorf Blatten im Lötschental traf, blieb der Weiler Weissenried auf der gegenüberliegenden Talseite nur knapp verschont. Der Schutt kam wenige Meter vor dem Ort zum Stillstand, doch die Druckwelle schleuderte eine Schmutzschicht über alle Gebäude – auch über die rund 80 historischen Häuser.
Felssturz in der Tiefe: Höhlenforscher mit Südtiroler Hilfe gerettet
Ein Höhlenforscher ist am Sonntag bei einer Expedition in der Höhle Abisso Paperino auf der Colla Termini bei Ormea (Provinz Cuneo) schwer verletzt worden. Der Mann wurde von herabfallenden Felsbrocken getroffen, als er sich rund 40 Meter unter der Erde in einem Schacht befand. Mit Südtiroler Hilfe wurde er geborgen.
Wie es mit dem Hotel Eberle weitergeht
Am 5. Januar 2021, kurz nach 15 Uhr, zerstörte ein gewaltiger Felssturz in Obermagdalena das bekannte Hotel „Eberle“ an der Oswaldpromenade. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Das Hotel war zu der Zeit wegen der Lockdown-Bestimmungen der Corona-Pandemie geschlossen. Die Eigentümerfamilie Zisser hielt sich zwar im Gebäude auf, aber zum Glück in jenem Teil, der nicht von den Gesteinsmassen zermalmt wurde.
„Sicherheit entscheidend verbessern“
Am Ostermontag waren 3 Blöcke – teilweise mit einem Durchmesser von 2 Metern – bis ins Industriegebiet Lahn gedonnert. Die Abbruchstelle an der Felswand 400 Meter oberhalb des Industriegebietes wurde umgehend gesäubert. Nun soll aber ein Schutzwall die Sicherheit im Gewerbegebiet entscheidend verbessern, so Bürgermeister Martin Feichter. Mit den Arbeiten wurde nun begonnen.
Ridnaun: Wieder Steinschlag im Lechner-Graben – VIDEO
Seit rund 3 Wochen der Lechner-Hof wegen Steinschlag-Gefahr evakuiert. Auch der daneben vorbeiführende Wanderweg bleibt gesperrt – aus gutem Grund, wie eine Videoaufnahme vom heutigen Donnerstag zeigt. Immer wieder krachen große Felsbrocken im Lechner-Graben Richtung Tal.
„Damit für 20 bis 30 Jahre Ruhe am Rienzgraben ist“
Eine zumindest vorsichtige Entwarnung kam gestern von Geologen und Technikern, die mit den Gemeindeverwaltern von Sand in Taufers über den brüchigen Rienzgraben ober Mühlen in Taufers beraten haben. Die bestehenden Schutzdämme hätten ein großes Fassungsvermögen, dennoch unterstützen alle die Dringlichkeit einer Verstärkung der Dämme, berichtet Bürgermeister Josef Nöckler.
Angst in Taufers: Berg bröckelt, es drohen weitere Felsstürze
Es sind bange Stunden und Tage, die vor allem die Bewohner der Wohnbauzone unterhalb des Rienzgrabens in Mühlen in Taufers durchleben. Seit Samstag Früh ist der Berg in Bewegung, zum Teil riesige Gesteinsbrocken stürzten auch gestern Vormittag wieder ins Tal. Unmittelbare Gefahr für die Häuser bestehe aber nicht, sagt Bürgermeister Josef Nöckler. Er drängt darauf, die beiden Schutzdämme umgehend zu verlängern und zu erhöhen.
Ridnaun: Wie es für die evakuierten Höfe und deren Eigentümer weitergeht
Wie berichtet wurde nach massiven Steinschlägen entlang der Wetterspitze in Ridnaun die Evakuierung von 2 Hofstellen (eine davon unbewohnt) angeordnet. Betroffen davon ist eine Frau mit einer erwachsenen Tochter. Wie es jetzt für sie weitergeht und wie groß die Gefahr von weiteren Steinschlägen ist, haben wir mit Bürgermeister Sebastian Helfer und dem Landesgeologen Volkmar Mair besprochen.
Massiver Steinschlag in Ridnaun: „Zur Sicherheit Hubschrauberflüge“
Einen beeindruckenden Felssturz, der glücklicherweise keine Schäden oder gar Verletzte zur Folge hatte, gab es am Sonntag in Ridnaun. Ein Augenzeuge hat den Steinschlag unterhalb der Wetterspitze mit dem Handy gefilmt. Wie der Bürgermeister Sebastian Helfer die Lage einschätzt und warum bereits ein Wanderweg geschlossen werden musste.
Nach dem verheerenden Felssturz: „Werde den Stall wieder aufstellen“
Am Greiterhof hoch über Partschins ist am Sonntag, wie berichtet, ein Teil einer Felswand auf den Stall gestürzt. Fast 50 Schafe und Ziegen wurden erdrückt. Doch das war nicht der erste Schicksalsschlag für den 80-jährigen Rudolf Pircher.
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