Fotovoltaik
So will Südtirol eine enorme Menge Strom von der Sonne holen
Südtirol hat einen ehrgeizigen Klimaplan: 2019 wurden hierzulande 250 Megawatt Strom aus der Sonne produziert. Bis 2030 sollen zusätzliche 400 Megawatt installierte Leistung dazukommen – eine Verdreifachung. Jetzt steht ein Projekt in den Startlöchern, das uns ein gutes Stück nach vorne bringen soll.
Energieexperte: Das machen die meisten beim Hausbau falsch
Heizen wird in Zukunft keine Bedeutung mehr haben, weshalb also komplexe Heizsysteme einbauen? Und weshalb installieren wir auf unseren Dächern nicht mehr Solarpaneele, wenn wir dann nahezu keine Energiekosten mehr hätten? Der deutsche Energieexperte und Zukunftsforscher Timo Leukefeld erklärt im Gespräch mit s+, welches großteils ungenutzte Potenzial in der Solarenergie steckt.
Chance auf (klimafreundlichen) Zuverdienst für Südtiroler Bauern?
Um bis 2040 klimaneutral zu werden, braucht Südtirol 6 Mal so viel erneuerbare Energie aus Fotovoltaik wie derzeit. Mit Anlagen auf Dächern, Fassaden, Balkonen und Parkplätzen wird der Bedarf nicht zu decken sein. Unter Landesrätin Maria Kuenzer bremste das Land bei der Agri-Fotovoltaik.
Landwirtschaft: Fotovoltaik auf bewirtschafteten Flächen geregelt
Ja zu Fotovoltaikanlagen auf beackertem Land, aber nur, wenn diese nicht direkt am Boden angebracht sind und darunter landwirtschaftliche Arbeit möglich ist. So lautet der Beschluss des Ministerrats in Rom, der ein Dekret in Sachen Agrarsubventionen verabschiedet hat.
Sonnenland Südtirol: Nützen wir endlich die viele Solarenergie?
Südtirol liegt auf der Sonnenseite der Alpen – und damit auf der goldrichtigen Seite, um die Solarenergie zu nützen. Bei der Energiewende von den fossilen Energieträgern hin zu den „Erneuerbaren“ wird die Fotovoltaik eine wichtige Rolle spielen. Nützt Südtirol diese Chance?
Grüner Strom, sauberes Gas: Wie Südtirol noch viel mehr produzieren kann
Verkehr mit Elektroautos, erneuerbare Energie für Haushalte und Betriebe: Um die Energiewende zu schaffen, braucht Südtirol vor allem enorme Mengen sauberen Strom. Die gute Nachricht: Unser Land kann tatsächlich noch viel mehr produzieren. Das sagt der Experte Wolfram Sparber, Leiter des Institutes für erneuerbare Energien an der Eurac.
Ärgerlich! Woran ein Projekt zur Wasserstoffproduktion scheitert
In Sinich wäre alles da, um Wasserstoff zu produzieren: ein riesiges Gelände, viel Fläche für Fotovoltaik-Anlagen, Millionen Euro von der EU, ein Unternehmer, der das zukunftsträchtige Projekt sofort umsetzen will. Und trotzdem wird es nichts. Aus einem geradezu banalen Grund.
3 Chancen für die Zukunft vieler Bauernhöfe
Vor allem Bauernhöfe, die Milch und Fleisch produzieren, können kaum noch wirtschaftlich arbeiten. Eine neue Einkommensquelle könnte die Energiegewinnung sein. Der Bauernbund zeigt, was möglich ist – und wo „die eine und andere heilige Kuh geschlachtet werden müsste“, wie Bauernbund-Direktor Siegfried Rinner sagt.
Beiträge und Vereinfachungen für nachhaltigere Gebäude: Wichtige Signale
Der Ausbau der erneuerbaren Energien und gleichzeitig Maßnahmen zur Einsparung des Energieverbrauchs sind strategische Investitionen in die Zukunft. Der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister (lvh.apa) begrüßt die von der Landesregierung kürzlich beschlossenen neuen Richtlinien für die Gewährung von Beiträgen im Energiebereich.
Fotovoltaik auf Balkon und Fassade: So schnell klappt das doch nicht
Zu früh gefreut! Im Herbst hatte das Land angekündigt, dass die Regeln für das Anbringen von Solaranlagen gelockert würden, unter anderem dürfen Paneele auch auf Fassaden und Balkonen montiert werden. Aber das steht weiterhin nur auf dem geduldigen Papier – mit einer Begründung, die nicht gerade einleuchtet.
„Agrivoltaik ist ein heikles Thema“
Südtirol ist das Land des Apfels, des Weins – und des schönen Panoramas. Auch in Sachen erneuerbare Energie will sich Südtirol einen Namen machen, weshalb nun die Installation von Fotovoltaikanlagen in Siedlungsgebieten erleichtert werden soll. Auch in der Landwirtschaft wird derzeit geprüft, ob mit Paneelen überdachte Obstfelder ein Konzept für Südtirol sein könnten.
Agrivoltaik: Ein Modell für Südtirol?
Das Prinzip von Agri-Fotovoltaik ist schnell erklärt: Auf ein und derselben Fläche lassen sich Strom und Nahrungsmittel produzieren. Ob sie auch für Südtirol interessant sein könnte, klären wir mit Michael Oberhuber, Direktor des Versuchszentrums Laimburg. + Von Katharina Alvera
Umsteigen auf Strom von der Sonne: Das müssen Sie dabei beachten
Einfach mal so eine Fotovoltaik-Anlage aufs Dach setzen oder auf dem Balkon installieren, um günstigen Strom von der Sonne zu holen? Klingt verlockend, kann aber ins Auge gehen. Denn in Südtirol gelten für solche Anlagen strenge gesetzliche Regeln. Die gute Nachricht: Viele Bestimmungen werden bald gelockert.
Stromkosten sparen: Fotovoltaikanlagen für den Balkon
Mini-Fotovoltaikanlagen können eine Lösung für die etwas kleinere Brieftasche sein. „Sie sind kostengünstig in der Anschaffung und bei gezielter Nutzung rechnen sie sich schon nach wenigen Jahren“, erklärt die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) in einer Aussendung.
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