Geldwäsche
Steuerbetrug und Geldwäsche in Millionenhöhe: Südtiroler im Visier
Nicht nur das Fleisch wurde ausgeschlachtet: Ein Südtiroler steht im Verdacht, gemeinsam mit zwei Komplizen aus Italien in großem Stil Geld gewaschen und Steuerbetrug begangen zu haben. Rund 80 Millionen Euro an Steuern sollen er und zwei weitere Hauptverdächtige hinterzogen haben – indem sie offenbar illegal Arbeitskräfte an Betriebe in der Lebensmittel- und Fleischverarbeitung vermittelten. Alle drei stehen unter Hausarrest.
Verdacht: Geldwäsche in Millionenhöhe über Südtiroler Bankkonto – Zwei Männer im Hausarrest
Rund fünf Millionen Euro hat die Finanzpolizei von Cremona auf Anordnung der Bozner Staatsanwaltschaft beschlagnahmt – zwei Männer sitzen derzeit im Hausarrest: Sie werden verdächtigt, mit der Unterstützung einer Reihe von Strohmännern u. a. Steuerbetrug, Geldwäsche und Eigengeldwäsche im großen Stil begangen zu haben.
Finanzpolizei deckt internationales Netzwerk auf: 2,8 Mio. beschlagnahmt
Die Finanzpolizei hat in Italien ein kriminelles Netzwerk aufgedeckt, das sich auf die Vermietung von Luxusfahrzeugen spezialisiert hatte. Seine Ausläufer reichten bis nach Südtirol. Die Ermittlungen brachten illegale Geschäfte, an denen insgesamt 11 Personen beteiligt gewesen sein sollen, sowie Steuerhinterziehung in Millionenhöhe ans Licht.
Geldwäsche über Südtiroler Umweg: Ermittlungen gegen 24 Unternehmen
2 der rund 5 Millionen Euro, die ein Unternehmer mittels gefälschter Rechnungen „gewaschen“ haben soll, sollen über ein Südtiroler Bankkonto geflossen sein: Das bestätigte die Finanzpolizei von Cremona bezüglich der Ermittlungen in einem Steuerbetrugsfall gegen 24 Unternehmen und 12 Privatpersonen.
Finanzpolizei Bozen nimmt 18 Personen fest
Die Finanzwache von Bozen hat am Donnerstag in Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen in den Provinzen Padua, Rovigo, Venedig, Vicenza, Lecco, Bologna, Mailand und Rom Haftbefehle gegen 18 Personen vollstreckt. Ihnen wird Steuerhinterziehung und Geldwäsche zur Last gelegt.
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